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Thema: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Hallo erst mal,

Ich habe auf meinem Laptop einen Linux-KDE-Desktop und rippe für mein Leben gerne CDs. Ich möchte sie mir jeweils einmal als *.WAV auf meinen portable Player ziehen (bitte keine Kommentare, ob dies nun sinnvoll ist oder nicht) und einmal als *.flac auf meiner Festplatte speichern. Nun stellt sich mir die Frage, wie ich die Rips (heisst das so?) auf Fehlerfreiheit (geiles Wort; das muss in den Duden) überprüfen kann. Ich sehe folgende Möglichkeiten:
1.: Ich höre mir Alles an und entscheide dann spontan, ob es Fehlerfreiheit (!!) aufweist oder nicht. Bei knapp 200 CDs, die ich rippen möchte, find ich das nicht optimal.
2.: Ich benutze ein Programm, wie cdparanoia. Eigentlich nicht schlecht. Können dadurch Fehler komplett ausgeschlossen werden?
3.: Ich überprüfe die Titel auf der CD und meine Rips mit Checksummen. Gibts das was speziell für Auiodateien? Hab mich dazu schon etwas informiert, jedoch scheint es da auch auf Tags usw. anzukommen, die die Checksummen verfälschen.

Ich wollte nun wissen, ob ich ein hoffnungsloser Fall bin, oder ob mir geholfen werden kann. Was ist, eurer Meinung nach am sinnvollsten?

Grüße
Wolfgang

2

Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Hallo nochmal;
ganz spontan wäre mir noch eine vierte Option eingefallen: EAC mit Hilfe von Wine ausführen und so meine CDs zu rippen.
Jedoch: EAC teilt mir mit, dass mein Laufwerk kein Caching (was ist das eigentlich genau?) unterstützt. Dann wäre cdparanoia wohl genau so gut, wie EAC, oder?
Wenn ich mir alle Titel anhören würde, wäre das dann egal, ob ich sie nun mit cdparanoia rippe, oder beispielsweise amarok?
Am liebsten wäre mir immer noch die Idee mit den Prüfsummen. Was wäre dann da am praktischsten für Audiodateien?
Grüße
Wolfgang

3

Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Hallo nochmal,

Irgendwie wird das ganze komplizierter, wenn ich mich länger damit beschäftige. Ich dachte bisher, cdparanoia wäre ein komplettes Programm, mit dem ich CDs rippen kann; jetzt hab ich jedoch herausgefunden, dass Programme nur cdparanoia nutzen, um CDs auszulesen.
Ganz einfach Frage: stimmt das?
Wenn ja: Kann Amarok cdparanoia nutzen?
Ich habe jedoch scheinbar was besseres gefunden: Mit Hilfe von CUE-Sheets kann man Musiktitel vergleichen. Ist das praktikabel? Was würde ich dazu noch benötigen?

Grüße
Wolfgang

4

Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Hallo, Wolfgang!

Bei Deinen Voraussetzungen würde ich Dir - bis auf Weiteres - RubyRipper als Secure-Ripper unter Linux empfehlen.

Audex könnte auch noch interessant werden, sobald eine AccurateRip-Funktion zur Verfügung steht.

Gruss

5

Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Hi DAU,
Habe mir die beiden Programme mal angesehen und werde die beide demnächst auch mal ausprobieren.
Bin auch daraufgestossen, dass man bei cdparanoia am Besten keine Laufwerke mit Caching-Unterstützung benutzen sollte. Ich meine mich zwar -wie im ersten Beitrag bereits erwähnt- erinnern zu können, dass EAC mir gesagt hat, dass mein CD-Laufwerk kein Caching unterstützt, mich würde jetzt aber doch ineteressieren, wie ich das überprüfen kann.
Grüße
Wolfgang

6 bearbeitet von DAU (Original: 2012-04-18 18:02)

Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Versuch's doch mal bei der DAE Drive Features Database. Vielleicht wird dort Dein Laufwerk aufgeführt. Für eine etwaige Offset-Korrektur lohnt sich auch ein Blick in die CD Drive Offsets-Datenbank auf der AccurateRip-Webseite.

Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Mit cdparanoia bin ich irgendwie nicht so zufrieden,

bei mir schmiert das Programm die ganze Zeit ab und ich kann es kaum richtig nutzen :(.
Vieleicht kennt ja jemand noch eine andere Alternative?

8 bearbeitet von DAU (Original: 2012-04-27 17:46)

Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

@JohnDorian

Was meinst Du denn konkret damit, wenn Du schreibst, bei Dir würde Cdparanoia nicht richtig funktionieren? Ohne eine genaue Problembeschreibung kann Dir auch keiner helfen oder einen Tip geben. Zur Orientierung schau doch mal bei Wie man Fragen richtig stellt nach.

Gruß

9

Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Hallo,
Habe mein Laufwerk mal gecheckt und festgestellt, dass es nicht bei DAE eingetragen ist. Habe ein MATSHITA BD-CMB UJ-120.
Gibt es noch eine Möglichkeit, wie ich rausfinden kann, ob mein Laufwerk Caching unterstützt?
Grüße
Wolfgang

10

Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Hallo nochmal,
Ich hab mal meine Hardware komplett ausgelesen. Vielleicht hilft das ja was. Da steht unter CD-Rom folgendes:

id:    cdrom
description:  DVD-RAM writer
product:  BD-CMB UJ-120
vendor:  MATSHITA
physical id:  0.0.0
bus info:  scsi@0:0.0.0
logical name:  /dev/cdrom
logical name:  /dev/cdrw
logical name:  /dev/dvd
logical name:  /dev/dvdrw
logical name:  /dev/scd0
logical name:  /dev/sr0
version:  1.00
capabilities:  removable audio cd-r cd-rw dvd dvd-r dvd-ram
configuration:   
ansiversion    =    5
status    =    ready

Hilft das irgendwie weiter?
Grüße
Wolfgang

11

Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Hallo,
Ich habe mir heute mal eine heiden Mühe gemacht, um der Problemlösung ein bischen näher zu kommen.
Und zwar habe ich EAC unter Windows und unter Linux installiert. Unter Linux musste ich leider die ältere 0.95 beta 4 Version nehmen, da die neue unter Wine nicht läuft (ist das nur bei mir so, oder läuft die generell nicht unter Wine?). Unter Windows nahm ich die neuste Version.

Unter Windows lief es folgendermaßen ab:
EAC sagte mir, dass es mein Laufwerk in der Datenbank hat (und das obwohl ich keine Verbindung zum Internet hatte) und dieses folgende Eigenschaften hat:
Accurate Stream: Ja
Audio puffern: Ja
C2 Fehlerinformation: Ja
Ich habe dann mein Laufwerk getestet und heraus kam folgendes (mit drei verschiedenen CDs getestet):
Accurate Stream: Ja
Audio puffern: Nein
C2 Fehlerinformation: Ja
Woran kann das liegen, dass EAC sagt, mein Laufwerk hat Audiopuffer, beim testen kommt jedoch heraus, dass es keinen hat?

Unter Linux (mit Wine und der älteren Version) wird nicht gesagt, dass mein Laufwerk in der Datenbank ist (liegt wahrscheinlich an der älteren Version?). Da habe ich Probleme mit der Darstellung. Während ich bei Windows in dem selben Fenster, in dem der Test abläuft noch sehen kann, was das Ergebnis ist, wird es mir unter Linux nicht dargestellt. Wenn ich dann, wenn der Test fertig ist, jedoch auf Apply klicke, dann sind die Häkchen bei (das habe ich noch öfter ausprobiert):
-Drive has Accurate Stream feature (=> Accurate Stream: ja)
-Drive caches audio data (=> Audio puffern: ja)
-Drive is capable of retrieving C2 error information (=> C2 Fehlerinformation: ja)
Einmal jedoch war bei "Drive caches audio data" kein Häckchen; deswegen habe ich es öfter ausprobiert. Als ich es mit der selben CD später nochmal getestet habe, war dort immer noch kein Häckchen nach dem Test und den Klick auf Apply. Kann das auch an der CD liegen?
Habe die selben drei CDs, die ich bei Windows verwendet habe auch unter Linux verwendet und bei allen drei Testdurchläufen war das Häckchen bei Drive caches audio data gesetzt.
Insgesamt habe ich des unter Linux mit 6 CDs getestet. Nur bei einer (die, mit der ich es zweimal gemacht habe) war das Häckchen beim audiocache nicht gesetzt.

Ich bin jetzt vollkommen verwirrt :wacko:. Noch verunsichernder kann das Testergebnis eigentlich nicht sein.
Kann mir irgendjemand helfen, wie ich mit Sicherheit herausfinden kann, ob mein Laufwerk Audiopuffer (oder auch: audiocaching) besitzt?
Grüße
Wolfgang

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Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Hallo nochmal,
Ich dachte mir nun, dass es doch nur wichtig ist, ob mein Laufwerk Audio-caching hat, wenn ich cdparanoia nutzen möchte; oder?
Wenn ich nun meine CDs einfach ohne cdparanoia rippe, dann sollte es doch egal sein, ob mein Laufwerk einen Audio-cache hat, oder?
Wenn ich die Rips mittels AccurateRip überprüfe reicht das doch völlig aus?
Grüße
Wolfgang

Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Wenn Du EAC benutzt und sichergehen willst, daß die Audiodaten NICHT gepuffert werden, dann setze:
"Audio puffern: Ja".
Damit wird EAC gezwungen, den Puffer/Cache zu umgehen/ignorieren. Allerdings auf Kosten einer höheren Einlesezeit.

Ansonsten reicht aber auch, wenn AccurateRip (AR) eine Übereinstimmung anzeigt (sofern dort schon Werte vorhanden sind).

14

Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Hi,

Danke. Damit kann ich doch schonmal was anfangen.
Also habe ich prinzipiell zwei Möglichkeiten:
-Ich verwende EAC unter Wine und setze den Haken bei "Laufwerk puffert Audiodaten". Dabei umgeht EAC diesen Puffer. Falls kein Puffer vorhanden ist (was ich ja nicht zu hundertprozentig sagen kann) dauerts halt länger, weil EAC den nicht vorhandenen Puffer umgeht. Das wäre jetzt nicht so tragisch. Allerdings verwende ich EAC ungern unter Wine; da bei verschiedenen CDs unterschiedliche Ergebnisse fürs Audiocaching auftraten, weiss ich nicht, ob das so gut funktioniert.
-Ich rippe die CDs mit einem anderen Programm unter Linux und vergleiche meine Rips mithilfe von AccurateRip. Wenn sie mit anderen Rips übereinstimmen, passts. Sollte ich dann einen Ripper mit oder ohne cdparanoia verwenden? Kann man da pauschal einen empfehlen?

Ich habe übrigens gerade festgestellt, dass ich noch gar nicht geschrieben habe, was bei meinem Laufwerk im CD Drive Offset der AccurateRip Website aufgelistet ist:
Correction Offset: +102
Submitted By: 123
Percentage Agree: 100%
Was bedeutet das Alles?

Grüße
Wolfgang

15 bearbeitet von Woifgnag (Original: 2012-06-11 11:17)

Re: wie kann ich meinen Rip auf Fehler überprüfen

Hallo nochmal,
-Kann ich eigentlich die Hashwerte eines Rips auch manuell mit der AccurateRip Webseite vergleichen?
-bzw. hat EAC einen AccurateRip Unterstützung?
-wenn ich die CDs gerippt habe und sie in der AccurateRip Datenbank noch nicht vorliegen, hört man dann Auslesefehler heraus?
Grüße
Wolfgang

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