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Beiträge [ 7 ]



1 bearbeitet von Milk (Original: 2005-12-16 14:24)

Thema: Google und Musik

Google.com hat einen neuen Service eröffnet, der das suchen von Musik erlaubt, die Suche sucht allerdings nicht nach Downloads, mp3s, etc. sondern nach Artists, Songs & Alben.

Quelle:
Giga.de
Google Music Search

Meiner Meinung nach könnte das die nächste freedb sein, wenn es richtig eingesetzt und ausgebaut wird. Auf den ersten Blick ist das eine gelungene Alternative zu allen anderen Musikdatenbanken. Viel Spaß beim finden und erforschen.

2 bearbeitet von Frank Bicking (Original: 2005-12-16 14:38)

Re: Google und Musik

Ich seh das ehr als Suchmaschine für online erwerbare Musik, als als Musikdatenbank.
Bands/Titel die Online nicht bei iTunes & Konsorten erhältlich sind, haben oft kein vollständiges Tracklisting.

Für mich sind allmusic & freedb immer noch die Datenbanken.
Aber mal schauen was daraus wird. Bei google weiß man ja nie !

Brot für die Welt! - Aber die Wurst bleibt hier !

3 bearbeitet von Milk (Original: 2005-12-16 14:45)

Re: Google und Musik

Für mich sind allmusic & freedb immer noch die Datenbanken.

Selbstverständlich sind die beiden von dir genannten Datenbanken schwer zu ersetzen. Die Suche erweitert jedoch den Horizont.

Features:
- komplette Biografien von anderen Seiten finden lassen
- News (falls vorhanden) zu den ausgewählten Künstler anzeigen lassen
- in Groups über den Artist/Album diskutieren
- Bilder von Künstler anzeigen lassen
- Man kann die Musik direkt dazu bei iTunes kaufen (sofern man das als Feature bezeichen kann)

Dadurch ist ein Seitenspezifisches eintragen nicht mehr vonnöten, wie z.B. bei allmusic
Google durchsucht einfach das Netz und egal wo die Biografie, das Cover oder die News stehen, es wird es finden.

4 bearbeitet von Lego (Original: 2005-12-16 18:13)

Re: Google und Musik

Bitte nicht immer Musicbrainz vergessen, mittlerweile auch eine sehr große DB und fortschrittlicher durch das integrierte "Musik-Fingerabdrucksystem".

http://musicbrainz.org

Was die Google-Suche betrifft, kann ich daran nichts fortschrittliches finden, da sie wohl mehr oder weniger dafür designt wurde, (von außen) ohne die Downloadmanager (iTunes, Sony Connect, MusicMatsch Juxbox, Windos Medchen Player ...) die Angebote der Anbieter zu verschlagworten.

Da aber diese Dienste aber nur mit lächerlich kleinen Alben- und Einzeltitelgesamtangeboten einen sehr kleinen Bereich der überhaupt erhältlichen Musik abdecken, ist dieses Google-Angebot doch wohl eher ein Werbe-Trailer, als eine Konkurrenz zu den etablierten DB.

Hinzu kommt, daß ernsthafte Musiksammler sich wohl kaum für die Kaufloads intressieren. Hier ist eher die "Direct Marketing"-Struktur, Ebay, und Second Hand-Handel angesagt. 

Würde statt Google ein anderer Anbieter eine solche Suchmaschine anbieten, so würde  das doch sicher niemanden intressieren.

Hier gehts zum Auditorium ...

5 bearbeitet von Sebert (Original: 2005-12-17 02:17)

Re: Google und Musik

Milk,16.12.2005, 14:45 schrieb:


Dadurch ist ein Seitenspezifisches eintragen nicht mehr vonnöten, wie z.B. bei allmusic
Google durchsucht einfach das Netz und egal wo die Biografie, das Cover oder die News stehen, es wird es finden.

Album & Artist Infos werden nur gesammelt, aber höchstwahrscheinlich nicht erstellt &
korrigiert...die Informationsbandbreite redaktioneller Inhalte kann es also nicht
erreichen.

Es erleichtert wie gesagt leiglich die Suche nach online erwerbaren /downloadbaren
Titeln.




@Lego

Stimmt, Musicbrainz vergesse ich/man immer wieder gern, was mglw. daran liegt daß
MB noch qualitative Mängel aufzeigt.

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6 bearbeitet von Lego (Original: 2005-12-17 20:18)

Re: Google und Musik

Sebert,17.12.2005, 01:17 schrieb:

@Lego

Stimmt, Musicbrainz vergesse ich/man immer wieder gern, was mglw. daran liegt daß
MB noch qualitative Mängel aufzeigt.

@Sebert
Was meinst Du genau mit qualitativen Mängeln?

Ich persönlich halte das TRM-ID und die moderierte Datenbankstruktur für eine der fortschrittlichsten überhaupt, weil sie Fehler verhindert und auch entfernt, was FreeDB, MSN, MMJ und CDDB eben nicht tun. Das Projekt ist Open Source und interoperabel auf Schnittstellen zu mehreren populären Betriebssystemen ausgelegt. Der ID-Tagger selbst ist recht performant und findet nur bei sehr exotischen Material keine Einträge, was aber die Benutzer eher dazu animieren sollte, die entsprechenden Eingaben an MB zu übermitteln.

Ich denke eher, daß es daran liegt daß MB in nur wenigen deutschsprachigen Anwendungen integriert. Außer mp3Tag fiele mir spontan keine weitere deutschsprachige Anwendung ein.  Deutschland ist was "ordentliches Rippen, Datenbanken und die Benutzung genügend hochwertiger freier kostenloser Audio-Encoder" betrifft ohnehin ein Entwicklungsland.

Es gibt zwar ein gepatchtes CDEX, aber alle anderen populären Ripper verwenden die FreeDB, selbst das von uns so geschätzte EAC bietet mW keine Anbindung an MB.

Was den Helium Music Manager betrifft weiss ichs grad nicht aus dem Kopf.

Hier gehts zum Auditorium ...

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Re: Google und Musik

Gut, hab mich zu kurz gefasst bzw. sogar falsch ausgedrückt

Das TRM-ID Verfahren ist über jeden Zweifel erhaben und bietet unbestreitbare Vorteile.
Was es theoretisch für meine Zwecke gegenüber freedb usw. abhebt ist die Möglichkeit
einzelne Tracks/Files zu taggen !

Nun bin ich ein leidenschaftliche Sammler von Coverversionen, größtenteils via CD's
aber auch über diverse Tauschbörsen, schrecke dabei auch nicht vor 72 kps WM6
oder 96 kps L3enc Datein zurück :-)
Coverversionen, insbesondere aus dem Alternative Bereich, sind fast immer falsch
getaggt. Alles was Richtung Punk geht wird mit NOFX oder Lagwagon, Ska mit Reel
Big Fish oder MMBT bzw. wenn Frau singt mit No Doubt getaggt.
Diesbezüglich könnte MB meine Rettung sein, aber dort findet sich in der Regel der gleiche Mist.


Fazit
MB als Technik & Dienst ist einwandfrei, nur die Datenbank enthält in dem für mich
relevanten Bereich Fehler.

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