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Beiträge [ 1 bis 15 von 17 ]



1 bearbeitet von Lego (Original: 2007-06-21 23:39)

Thema: Die Besten Player für Linux

Hallo,
Ich bin vor kurzem von Win Xp auf Linux (Ubuntu 7.04) umbestiegen, und vermisse nun mein geliebten Foobar2000 auf schmerzlichste.
kann mir jemand einen guten Player empfehlen, der ähnlich gute eigenschafften hat?
ich hab bisher diese player getestet:

-Amarok,
-Rythmusbox,
-Kaffeine,
-listen,
-muine,
-xmms

aber mit keinem war ich vollkommen zufrieden,  im moment test ich grad BMPx und Exaile!.
kann mir jemand nen tipp geben, der mit weiterhilft?

2

Re: Die Besten Player für Linux

FlötenSchlumpf,22.06.2007, 00:39 schrieb:

und vermisse nun mein geliebten Foobar2000 auf schmerzlichste.

Das dürfte wohl b.a.W. auch so bleiben, schätze ich, da eine Portierung auf Linux m.W. nicht vorgesehen ist.

Bleibe doch am besten erst einmal bei Amarok, da er u.a. Dank SoundKonverter und Gapless Playback eine recht gute Figur macht.

Gruss

3 bearbeitet von DAU (Original: 2007-09-12 19:32)

Re: Die Besten Player für Linux

Hallo,

da ich vor kurzem ebenfalls auf der Suche war (weil mir Audacious nicht mehr gereicht hat), moechte ich hier kurz meine Erkenntnisse vorstellen:

Allerdings habe ich QT-basierte Player aussen vor gelassen, weil KDE meist doch recht aufgeblasen und langsam ist (zumindest auf meiner recht betagten Hardware). Trotzdem gibt es - ausser Amarok - einige sehr nette Player fuer KDE. Zu diesen spaeter mehr.

Standalone Player:

GTK:

* Exaile: nett gemacht, gute Idee, sehr entwicklungsfaehig. Im Moment allerdings noch recht langsam und zudem laesst sich in der Datenbank nur nach Artist, Album und Genre suchen - nicht aber nach einem Songtitel. Dadurch fuer mich im Moment unbrauchbar, aber wie gesagt, Exaile ist noch jung und entwicklet sich recht schnell.
URL: http://www.exaile.org/

* Banshee
Ebenfalls nette GUI, hat ein Ratingsystem und kann Cover einlesen, aber leider noch langsamer als Exaile. Ausserdem war es bei mir noch recht absturzfreudig. Nichtsdestotrotz kann Banshee durchaus noch ein sehr guter Player werden. (Seit Version 1.5.5 wird Gapless Playback unterstützt.)
URL: http://banshee-project.org/Main_Page

* Quod libet
Koennte DER Player schlechthin werden, wenn er mal stabiler und schneller geworden ist. Verfuegt in Verbindung mit mutagen ueber einen sehr maechtigen Tag-Editor. Allerdings fand ich die Playlistverwaltung recht gewoehnungsbeduerftig.
URL: http://www.sacredchao.net/quodlibet

* Rhythmbox
Schon recht alter und einfacher Player, der in Sachen Features und "Coolness" von der Zeit etwas ueberholt wurde (allerdings tut sich gerade wieder was in der Weiterentwicklung).
Nichtsdestotrotz bin ich bei Rhythmbox haengengeblieben, weil er recht schnell ist, nicht ueberladen und genau die Features hat, die ich brauche (und noch ein paar mehr, wenn man sie ueber das Pluginsystem einbindet).
URL: http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/


QT:

* Yammi
Ein KDE-Player, den ich frueher sehr lange genutzt habe. Sehr gute Bedienbarkeit, schnelles Einlesen der Datenbank. Absolutes Highlight, das bisher kein anderer Player bietet, ist die Fuzzy search, also eine unscharfe Suche, die einen Song oder Artist sogar dann findet, wenn man sich vertippt hat.
Leider wurde die Entwicklung eingestellt, nichtsdestotrotz sehr zu empfehlen.
URL: http://yammi.sourceforge.net/

* prokyon3
Ebenfalls ein interessanter KDE-Player, den ich aber nicht getestet habe:
URL: http://prokyon3.sourceforge.net/


Kommen wir nun zur zweiten grossen Klasse der datenbankbasierenden Player:

Client-Server oder auch einfach MPD (Music Player Daemon):
http://en.wikipedia.org/wiki/MPD_(Music_Player)
grosser Vorteil des Systems: man kann von einem beliebigen anderen Rechner aus die Musikwiedergabe ueber einen beliebigen MPD-Player steuern.
Der MPD selbst stellt dabei nur den Zugriff auf die Datenbank her und laeuft im Hintergrund als Daemon.
Fuer den MPD existieren eine Vielzahl von Playern, sie sind aufgelistet unter
http://mpd.wikia.com/wiki/Clients

Die Clients unterscheiden sich recht stark, vom simplen Kommandozeilentool bis hin zu grossen Fullscreenplayern.
Ausprobiert habe ich hier nur Sonata und pympd, die aber recht unstabil bei mir liefen.
Sehr interessant waere sicher der QMPDClient, aber mangels QT habe ich ihn nicht getestet.

Soweit dieser kleine Ueberblick von mir, vielleicht fuehlt sich ja jemand animiert, diesen Ueberblick ueber Linux-Player auszubauen und zu vervollstaendigen?

BTW, vielleicht sollte ein Admin diesen Thread mal ins Board "Software-Vorstellungen" verschieben.

4 bearbeitet von DAU (Original: 2007-09-12 22:30)

Re: Die Besten Player für Linux

chuckdiepflanze,12.09.2007, 20:32 schrieb:

BTW, vielleicht sollte ein Admin diesen Thread mal ins Board "Software-Vorstellungen" verschieben.

Gemacht! :) Na, schau'n wir mal, ob noch mehr dazukommt...

Gruss

5

Re: Die Besten Player für Linux

Moin,

da ich vor einiger Zeit auch zu Ubuntu gewechselt bin, suche ich auch einen brauchbaren Player. Unter Windows habe ich mich jahrelang damit begnügt was Winamp so zur Verfügung gestellt hat. Mittlerweile ist mr das doch zu wenig. Über dieses Forum hier habe ich den Begriff "flexibles Taggen" kennen gelernt. Und nun suche ich Möglichkeiten bzw. Player, die das neue Wissen irgendwie in die Praxis umsetzen.

Meine bislang ernüchternde Erkenntnis: Das was meinetwegen Foobar, MP3tag und Smart Music Explorer unter Windows leisten, wird von noch keinem Player unter Linux erreicht.

Ich habe fast alle der o.g. PLayer mittlerweile angetestet. Was bleibt mir als Fazit?

Einige Player sind sehr spartanisch aufgebaut. Erinnern an Winamp 2.x.
Player wie Amarok und aTunes bieten schon einige nette Spielereien. Da sind Zugriffe auf MisicBrainz, freeDB etc.

Aber wenn es darum geht komfortablen zugriff auf seine Musik zu haben. Da warten alle mit den üblichen (unzulänglichen) Vorgehensweisen auf:

* Suche über Dateisystem
* Suche/Sortierung nach Interpret / Album / Genre
* Bewertungssystem


Ich verwende z.Z. auch Quod libet 1.0. Der unterstützt zumindest schon mal Genres und kommt mit flexiblem Taggen klar. Aber die Bedienbarkeit ist völlig wurstig. Es lassen sich nur unzulängliche Filter definieren. Von der fehlenden Möglichkeit diese Filter zu speichern ganz abgesehen. Die Bewertungen werden nicht in den MP3's gespeichert, sondern in einer eigenen "Datenbank". Ex Falso, der dazugehörende Tag-Editor. Ja, der kann schon ein bißchen was. Aber kann z.B. Foobar und MP3tag nicht ansatzweise das Wasser reichen. Vom Tag MOOD bzw TMOO hat unter Linux wohl noch niemand etwas gehört.

Und DAS wäre in der Tat eine echte Bereicherung bei der Verwaltung seiner Musik bzw der Auswahl der Playlist. Wie gesagt, Musik abspielen können sie alle mehr oder weniger und haben z.T. ein paar netter Gimicks. Aber ich könnte keinem Linuxplayer eine bessere Note als ein "ausreichend" ausstellen.

Eine traurige und ernüchternde Feststellung.

Bevor nun jemand meint dass ich jetzt hier herum jammere und mir ja noch nicht alle Player ganz ganz genau angeschaut habe. Ja, das stimmt. Und ich würde mich sehr freuen wenn jemand einen Tip zu einem Player gibt, der tatsächlich mal mit brauchbaren Features aufwartet. Aber bislang sind das alles Standardplayer z.T. mit Gimicks. Keine innovativen Neuerungen.

Ich war es unter Windows gewohnt mit Unzulänglichkeiten klarzukommen. Ich gewöhne mich auch unter Linux daran.

Munter bleiben
der Bria

Re: Die Besten Player für Linux

Hab hier noch einen Link im Ubuntu-Wiki gefunden. Da sind noch ein paar mehr Player beschrieben:

http://wiki.ubuntuusers.de/AudioPlayer

7 bearbeitet von DAU (Original: 2007-11-03 00:35)

Re: Die Besten Player für Linux

Weil er bisher nicht erwähnt wurde, von meiner Seite noch ein Hinweis auf Aqualung. Er steht laut Web-Seite inzw. bei folgenden Distributionen zur Verfügung: Debian, Gentoo und openSUSE. Ubuntu-Benutzer können Aqualung im Universe-Repository finden. (Danke an Jonny-T für den Tip!) Wer ein anderes auf Debian basierendes System benutzt und keine Probleme damit hat, dort für Debian kompilierte Pakete zu verwenden, sollte hier vorbeischauen. Versionen für FreeBSD, Mac OS X und Windows gibt's übrigens auch noch.

http://www.audiohq.de/articles/dau/aqualung.png

Der entweder als HTML- oder als PDF-Version erhältlichen englischen Dokumentation kann man entnehmen, über welche Fähigkeiten dieses Programm verfügt. (Ergänzung: Wiki-Artikel bei ubuntuusers.de)

Für mich war erst einmal wichtig, dass Aqualung von Haus aus Gapless Playback unterstützt. Ausserdem können Playlists über Tabs verwaltet werden. Die breite Codec-Unterstützung gefiel mir auch. Den Ansatz, im sogenannten Music Store Musik-Bestände mittels einer XML benutzenden Datenbank zu verwalten, fand ich auch nicht ganz uninteressant.

Ich möchte aber nicht verschweigen, dass nach meinen Erfahrungen gerade das letztgenannte Feature (bisher) noch nicht so richtig zufriedenstellend funktioniert. Der Export von Playlist-Inhalten in das M3U- oder das PLS-Format müsste auch noch nachgebessert werden.

Andererseits heisst es auf der Homepage ja (bisher) ausdrücklich:

Although Aqualung is officially still in beta stage, it is fairly stable for everyday use. If you are looking for a player that works, Aqualung may be just what you need.

Auf die Formulierung "fairly" bezugnehmend möchte ich erst einmal sagen, dass dieser Software-Player für meine Ansprüche dennoch schon ziemlich ordentlich arbeitet. Die angesprochenen Mankos werden hoffentlich in Zukunft bald der Vergangenheit angehören.

Gruss

P.S.: Da hier das Stichwort Gapless Playback auftauchte, meine zukünftige Player-Vorstellungen betreffende Bitte: Seid doch so nett und erwähnt, ob dieses Feature vorhanden ist oder nicht. Danke!

8

Re: Die Besten Player für Linux

Für Ubuntu:
Das Paket und seine Abhängigkeiten kann man auch, und das ist in dem Fall die empfohlene Variante, über die Universe-Paketquelle von Gutsy oder Feisty installieren (bei anderen kann ich es nicht sagen)

9 bearbeitet von DAU (Original: 2007-11-03 01:24)

Re: Die Besten Player für Linux

Danke für den Hinweis! Hatte, soweit ich mich erinnern kann, vor etwas längerer Zeit Aqualung mittels getdeb installiert, da er zum damaligen Zeitpunkt m.W. noch nicht im Ubuntu-Repository vorhanden war. Schön, dass es nun anders ist. :)

10

Re: Die Besten Player für Linux

http://squentin.free.fr/gmusicbrowser/icons/icon.png

So. Ich habe mal für den gmusicbrowser eine Softwarevorstellung geschrieben welche HIER zu finden ist.

Ich bin mittlerweile sehr zufrieden damit. Recht schlank und autodidaktisch in der Bedienung. Nicht mit unnütigem Schnick und Schnack überladen. Einzig den vollständige ID3v2.4 -Support vermisse ich noch. Wird zwar (bedingt) gelesen. Aber das Filtern nach ID3v2.4-spezifischen Tags ist (noch) nicht möglich.

Mein "MOOD-Problem" habe ich erstmal über das Kommentarfeld abgefackelt. Wenn es dann irgendwann mal soweit sein wird, wird das in den richtigen TAG exportiert.

Munter bleiben
der Bria

11 bearbeitet von DAU (Original: 2009-07-03 00:04)

Re: Die Besten Player für Linux

Ob er, dem Thread entsprechend, zu den besten Linux-Playern gehören wird, mag dank seiner jungen Release-Version (Stand Juli 2009: 0.1.0_rc3) und bis dato eher rudimentären Funktionen erst einmal noch in den Sternen stehen, doch immerhin beherrscht Gejengel schon mal Gapless Playback, weshalb ich ihn überhaupt erwähne.

Auf der Homepage stehen für Interessierte entweder der Source Code oder ein Ebuild für das Gentoo-System zur Verfügung. Benutzer von Ubuntu 9.04 "Jaunty Jackalope" können bei GetDeb eine bereits kompilierte Version älteren Datums (0.1.0_rc2) herunterladen.

Um eines vorwegzunehmen: All zu hohe Erwartungen in Bezug auf die bisher zur Verfügung stehenden Wiedergabefähigkeiten sollte man bei diesem Software-Player nicht hegen. Er gibt schlicht und ergreifend in einem Wurzelverzeichnis sauber angelegte Alben - wie bereits erwähnt - gapless wieder, mehr aber auch nicht.

Dabei stehen derzeit (unter Ubuntu) zwei Ansichts-Modi zur Verfügung: Entweder die "Detailed album view"...

http://www.audiohq.de/articles/dau/gejengel-01.png

oder die "Simple album view"...

http://www.audiohq.de/articles/dau/gejengel-02.png

Bei Version 0.1.0_rc3 schauen die Screenshots schon wieder etwas anders aus.

Die Sound-Ausgabe kann laut Web-Seite über Alsa, OpenAL oder PulseAudio erfolgen, doch bei mir funktionierten unter Ubuntu 9.04 nur die Alsa- und die PulseAudio-Ausgabe der von uns empfohlenen Audio-Codecs zufriedenstellend:

             Alsa        OpenAL      PulseAudio
----------  ----------  ----------  ----------
FLAC                 X           0           0

MP3-Lame             X           0           X

Musepack             X           0           X

Ogg Vorbis           X           0           X

An Plugins sind derzeit folgende vorhanden: System tray, Last.fm, Notification plugin und DBus.

Cover können in den Formaten JPEG oder PNG wiedergegeben werden, sollten aber die Grösse von 300x300 Pixel nicht übersteigen. Bezeichnungen wie z.B. "folder.jpg" müssen dem Programm bekanntgemacht werden, da die Vorgabe nur "cover.jpg" oder "cover.png" lautet.

12 bearbeitet von DAU (Original: 2010-07-23 00:28)

Re: Die Besten Player für Linux

Ähnlich wie der oben erwähnte Gejengel dient auch Goggles Music Manager - bzw. GMM - vor allem als einfacher Player, welcher Dank der Benutzung von xine-lib ebenfalls Gapless Playback beherrscht.

Entdeckt habe ich das Programm zufälligerweise bei GetDeb, als ich dort wegen Paketen für Ubuntu 10.04 "Lucid Lynx" herumstöberte. Auf der Install-Seite werden dann aber auch noch u.a. Paket-Quellen für Debian, FreeBSD, Gentoo, Mandriva, OpenSUSE und Slackware erwähnt. Wenn alle Stricke reissen sollten, muss man auf den Source-Code zurückgreifen.

Folgende Audio-Formate werden unterstützt: ASF, FLAC, MP3, MP4, Musepack und Vorbis. Bei der Format-Unterstützung von Cover- oder Album-Art - ob nun per Tag oder nicht - schaut's folgendermassen aus: BMP, GIF, JPEG oder PNG. Als Datenbank dient SQLite. Weitere Informationen über die zur Verfügung stehenden Funktionen können der Feature-Liste auf der bereits verlinkten Homepage entnommen werden.

Zum Schluss noch einige Screenshots der Programm-Oberfläche:

http://www.audiohq.de/articles/dau/goggles-01.png
(Version 01)

http://www.audiohq.de/articles/dau/goggles-02.png
(Version 02)

http://www.audiohq.de/articles/dau/goggles-03.png
(Version 03)

http://www.audiohq.de/articles/dau/goggles-04.png
(Version 04)

13 bearbeitet von DAU (Original: 2010-07-28 21:54)

Re: Die Besten Player für Linux

Erinnert schon Goggles Music Manager mit seiner Benutzeroberfläche ein wenig an foobar2000, so trifft dies beim Gapless Playback beherrschenden DeaDBeeF ebenso zu, auch wenn hier (bisher) wie bei Aqualung vor allem auf die Playlist-Verwaltung per Tabs Wert gelegt wird.

http://www.audiohq.de/articles/dau/deadbeef-01.png

Auf der Download-Seite werden Paketquellen für Arch Linux, Debian, Fedora, Mandriva, OpenSUSE (openSUSE Build Service), Pardus Linux, Puppy Linux und Ubuntu (PPA-Repository) erwähnt, aber auch im Wiki gibt es bei den Kompilierungs- und Installations-Anleitungen (u.a. für MEPIS oder PCLinuxOS) noch Hinweise auf alternative Paketquellen, wie z.B. PackMan für openSUSE oder RPM Fusion für Fedora.

Neben FLAC, Monkeys Audio, MP3, MP4, Musepack, Vorbis, WAV und WavPack werden auch Cuesheets unterstützt, wobei jedoch dieser über Help | Help zu findende Hinweis in Bezug auf das Öffnen der entsprechenden Dateien beachtet werden sollte:

to load image+cue rips, you need to open/add actual image files, and Deadbeef will find the right .cue file automatically.

you should not try to add .cue files to playlist

example:

Unknown Artist - Unknown Album.flac <---- open this file
Unknown Artist - Unknown Album.cue  <---- this file will be used automatically

Bei den über Edit | Preferences erreichbaren Einstellungen kann man u.a.:

Im Reiter Sound (adv.) Replaygain aktivieren...

http://www.audiohq.de/articles/dau/deadbeef-02.png

Oder im Reiter Tag writer entsprechende Anpassungen vornehmen, wenn man die Tagging-Funktion benutzen möchte, welche sich aber noch im Beta-Stadium (!) befindet...

http://www.audiohq.de/articles/dau/deadbeef-03.png

Oder im Reiter Plugins einige von ihnen konfigurieren...

http://www.audiohq.de/articles/dau/deadbeef-04.png

DeaDBeeF unterstützt auch - genauso wie Goggles Music Manager - Album- bzw. Cover-Art, welche er ebenfalls aus den Tags oder dem Album-Ordner auslesen kann. Für die Aktivierung dieser Funktion klickt man mit der rechten Maustaste in die Column-Leiste und fügt über Add column das entsprechende Feld hinzu, indem man es bei Type: auswählt.

http://www.audiohq.de/articles/dau/deadbeef-05.png

Hinterher klickt man das gerade angelegte Feld in der Columns-Leiste wieder rechts an und wählt über Group by z.B. Artist/Date/Album oder Custom, wenn man mit der Vorgabe nicht zufrieden ist. (Dem nun folgenden Screenshot kann man entnehmen, dass das Feld bei der Custom-Wahl über Format: in einem gewissen Umfang etwaigen Vorlieben angepasst werden kann, was sich auf die Darstellung der Playlist auswirkt.)

http://www.audiohq.de/articles/dau/deadbeef-06.png

Das Ergebnis sah dann in meinem Fall folgendermassen aus:

http://www.audiohq.de/articles/dau/deadbeef-07.png

Da DeaDBeeF sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, bleiben natürlich erstmal Wünsche offen. Nicht so toll fand ich z.B., dass vom Player derzeit von Cover-Art ein "Backup" unter /home/user.../.config/deadbeef/artcache/... angelegt wird. Bei der Benutzeroberfläche könnte ich mir auch noch einige Dinge vorstellen. Doch egal, bisher gefällt mir der Player allein schon wegen seiner geringen Belastung der System-Ressourcen. Ganz zu schweigen von der sauberen Umsetzung der Gapless Playback-Funktion. Warten wir mal ab, wie er sich weiterentwickelt...

P.S.: Auf der Homepage kann man sich weitere Screenshots anschauen.

14 bearbeitet von DAU (Original: 2010-08-06 00:41)

Re: Die Besten Player für Linux

Anschliessend möchte ich noch den SQLite benutzenden Guayadeque Music Player - bzw. Guayadeque - erwähnen, weil er neben Gapless Playback auch andere Alleinstellungsmerkmale besitzt, die im grossen und ganzen den Screenshots entnehmbar sein sollten.

Auf der Homepage werden zur Zeit Ebuilds für Gentoo und Binarys für Ubuntu angeboten. Davon abgesehen kann man unter Ubuntu aber auch auf ein PPA-Repository zurückgreifen. Benutzern von Debian steht der Player ebenfalls zur Verfügung (testing/unstable). PCLinuxOS- oder OpenSUSE-User sollten bei rpmseek.com vorbeischauen. Alle anderen müssen erst einmal auf den Source Code zurückgreifen.

Guayadeque unterstützt bei den Audio-Formaten u.a. FLAC, Monkeys Audio, MP3, MP4 (bzw. M4A), Musepack, Vorbis und WAV. Er ist auch in der Lage, Album- oder Cover-Art den Tags oder dem jeweiligen Verzeichnis zu entnehmen.

Die Benutzeroberfläche kann man persönlichen Vorstellungen anpassen, wobei man dafür aber ein wenig Geduld mitbringen sollte. (siehe auch: Wiki-Artikel bei ubuntuusers.de)

Nach dem ersten Start des Players muss das gewünschte Wurzel-Verzeichnis entweder über Bibliothek | Add Directory oder Bibliothek | Einstellungen | Datenbank bekanntgegeben werden. Hat man den letztgenannten Weg gewählt, möchte Guayadeque noch einmal über Bibliothek | Aktualisiere Bibliothek eine Bestätigung zum Auslesen des angegebenen Verzeichnisses erhalten. (Zukünftige Aktualisierungen kann man automatisieren, indem im entsprechenden Dialog der Punkt Datenbank beim start aktualisieren angekreuzt wird.)

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-01.png

Danach stehen auf der rechten Seite der Oberfläche zwei Ansichten zur Verfügung:

Entweder die Datenbank-View...,

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-02.png

...oder die Browser-View, welche aber (bisher) Samplern nicht umfassend gerecht wird. (Beim Interpreten hätte ich mir hier nämlich - dem angewählten Ordner entsprechend - "Various" gewünscht.)

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-03.png

Unabhängig davon können mit Guayadeque u.a. auch...

diverse Internet-Radio-Sender...

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-04.png

oder diverse Playlists...

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-05.png

oder diverse Podcasts verwaltet werden.

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-06.png

Ein Rechtsklick auf die links befindliche Playlist öffnet folgenden Dialog...,

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-07.png

...der Rechtsklick auf die jeweiligen Fenster im rechten Bereich in der Regel diesen.

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-08.png

Abschliessend sollen noch einige Screenshots der über Bibliothek | Einstellungen erreichbaren Konfigurations-Dialoge folgen:

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-09.png
(Grundeinstellungen)

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-10.png
(Datenbank, wo dem Programm auch andere Album- bzw. Cover-Art-Bezeichnungen bekanntgegeben werden müssen...)

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-11.png
(Playback)

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-12.png
(Links)

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-13.png
(Befehle)

http://www.audiohq.de/articles/dau/guayadeque-14.png
(Kopieren nach)

Als Anmerkung sei noch erwähnt, dass der Entwickler Guayadeque (bisher) als Beta-Version einstuft, obwohl das Programm schon recht stabil läuft. Daher habe ich z.B. die ebenfalls vorhandene Tagging-Funktion nicht besprochen. Verbesserungsvorschläge kann man jederzeit in Englisch per IdeaTorrent äussern.

P.S.: Bei Fragen zum Player-Namen sollte man hier weiterlesen... ;)

15 bearbeitet von DAU (Original: 2011-02-23 01:15)

Re: Die Besten Player für Linux

Manch einer mag Amarok in der 1.4er-Ausgabe nachtrauern, weil ihm die 2er-Version als zu überladen erscheint, was ich verstehen kann. (Siehe auch: Amarok 1.2) Aus diesem Grund möchte ich heute den auf Qt 4 basierenden und unter Ubuntu 10.04 LTS "Lucid Lynx" getesteten Fork Clementine in der Version 0.6 kurz vorstellen.

Clementine unterstützt neben den Audioformaten FLAC, MP3, Musepack, Vorbis, WAV und WavPack, welche er gapless wiedergeben kann, auch Cuesheets, diverse Playlistformate und die Verwaltung selbiger mittels Tabs. Als Datenbank-Backend dient - wie bei anderen hier bereits erwähnten Playern - SQLite. Die Kommunikation mit Portables (iPod, MTP, USB) beherrscht er - je nach Willen der entsprechenden Hersteller - ebenfalls. Für Visualisierungen griffen die Entwickler auf die Arbeit von projectM zurück. Cover- bzw. Album-Art wird - bisher - nur bei MP3-Tags (ID3v2) angezeigt. Ein einfacher Tag-Editor ist ebenfalls vorhanden.

Unter Downloads stehen Binarys für Linux (Debian, Fedora, Ubuntu; jeweils 32- & 64-bit), Mac OS X und Windows zur Verfügung. Im Wiki werden auch noch inoffizielle Pakete für Archlinux, Gentoo (portage), openSUSE, Pardus Linux und Slackware neben diversen Kompilierungsanweisungen aufgeführt.

Einen ersten Eindruck vom GUI vermitteln die Screenshots auf der Homepage. Für meine habe ich die bei der Seitenleiste des Players per Rechtsklick anwählbare Einstellung Icons oben benutzt. (Hinweis: Die Cover-, Playlists- oder Visualisierungsanzeigen können ebenfalls auf diesem Weg angepasst werden.)

Der Sammlung-Reiter ermöglicht den Zugriff auf das Audio-Archiv, welches man aber auch über Werkzeuge | Einstellungen... | Musiksammlung bekanntgeben kann. Seine Funktion entspricht in etwa der Album-List bei foobar2000 (Siehe auch: LibraryViewModes):

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-01.png

Über den Dateien-Reiter kann man direkt im Verzeichnisbaum navigieren:

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-02.png

Beim Rechtsklick auf die Ordner oder Dateien stehen folgende Befehle zur Verfügung:

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-03.png

Beim Rechtsklick auf die Playlist diese:

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-04.png

Der Internet-Reiter wiederum ermöglicht den Zugriff auf einige voreingestellte oder selbst angelegte Internet-Radios oder Musik-Dienste:

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-05.png

Die restlichen Reiter namens "Geräte", "Titelinfo" und "Interpreteninfo" sollten sich selbst erklären.

Über Werkzeuge | Einstellungen... erreicht man folgende Dialoge:

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-06.png
(Wiedergabe)

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-07.png
(Verhalten)

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-08.png
(Titelinformationen)

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-09.png
(Globale Tastenkürzel)

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-10.png
(Benachrichtigungen)

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-11.png
(Musiksammlung)

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-12.png
(Last.fm)

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-13.png
(Magnatune)

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-14.png
(Hintergrundstreams)

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-15.png
(Wiimotedev)

Nebenbei: Die Benutzung der unter Werkzeuge | Musik konvertieren auffindbaren Transcodierungsfunktion kann ich derzeit nicht empfehlen, da sie beispielsweise nur minderwertige MP3s (128 Kbps CBR) produziert:

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-16.png

Die ebenfalls über Werkzeuge erreichbare Coververwaltung habe ich nicht getestet:

http://www.audiohq.de/articles/dau/clementine-17.png

Alles in allem gefällt mir der Ansatz von Clementine trotz einiger "Macken" durchaus. Es kann nur besser werden...

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