Linksammlung: Media Center, Music Manager, (Seite 1) - Software-Vorstellungen - AudioHQ

Sie sind nicht angemeldet. Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.


AudioHQ » Software-Vorstellungen » Linksammlung: Media Center, Music Manager,

Seiten 1

Sie müssen sich anmelden oder registrieren, um eine Antwort zu verfassen

RSS Thema Feed

Beiträge [ 7 ]



1 bearbeitet von Lego (Original: 2004-04-04 08:48)

Thema: Linksammlung: Media Center, Music Manager,

Es gibt mehrere Hauptgruppen und Mischformen von Software die zum Organisieren von Audiodateien dienen kann.

1. Player mit Playlist
2. Verzeichnisbrowser und namensbasierte Verwaltung
3. Player mit datenbankähnlichen Erweiterungen/Jukeboxen
4. Crossfading-Manager/DJ-Software
5. Mood-Manager und Mood/Ranking-Manager Kombinationen
6. Datenbanken
7. Karaoke und anderer Spielkram
8. Multimedia Kommandozeile


1. Player mit einer simplen Playlist

Sie stellen die einfachste Form der Dateiverwaltung dar. Alle Audiodateien werden in Abspiellisten (meist *.m3u oder *.pls) organisiert und mit dem Player verknüpft. Die Mehrzahl der Software-Player unterstützen diese Form der Dateiverwaltung und vermutlich ist sie auch die am häufigsten verwendete. Auf katalogisierte Darstellungen wird meist verzichtet und das Arrangieren wird dem Nutzer durch Erzeugen und Benennung der Abspiellisten überlassen. Ordnendes Prinzip ist hier die gewollte Aneinanderreihung von Einzeltiteln und Alben.

2. Verzeichnisbrowser und namensbasierte Verwaltung

Mit Verzeichnis-Browsern kann man sich einen schnellen Überblick verschaffen und Ordner direkt an den Player schicken. Hierzu dient in der Mehrzahl der Fälle ein Eintrag im Kontextmenü des abzuspielenden Ordners. Ordnendes Prinzip hierbei ist die Namensgebung der Verzeichnisse. Bekannte Beispiele sind hierfür:
* Albumlist für Winamp 2.x und 5.x
* 1by1
* Magnifind auf einem Musikserver.
* Personal Brain Diese  Präsentation ist sehenswert und zeigt die generellen Möglichkeiten, die sich auch auf Musikarchive übertragen läßt. Open Source gibt es ähnliches mit Touchgraph . Beispiel hier

3. Player mit datenbankenähnlichen Playlisterweiterungen

Bei dieser Gruppe von Playern wird der Archiv-Inhalt katalogisiert und entsprechend nach Künstlern, Alben, Compilationen, Jahren, Ranking, usw geordnet und in irgendeiner Form dargestellt. Bekantestes Beispiel ist der Winamp Medien Katalog (siehe auch: Winamp 5 FAQ)
* Foobar2000
Foobar2000 bietet standardmäßig ebenfalls eine solche Albumlist an. "Tabbed Playlists" sind über mehrere Karteireiter aufgebaute paralelle Abspiellisten.

* Winamp Medien Katalog
Der Medienkatalog ist brauchbar bei kleinen und gemischten Sammlungen aus Audio/Video und bietet eine Webradio-Senderliste und Bookmarkverwaltung an.
* Synapse Media Player
benutzt das von The Brain bekannte assoziative Verknüpfen für intelligente Abspiellisten.
Musikcube Open Source iTunes-Klon
* Coolplayer (Open Source)
* iTunes
populäre und ergonomische Freeware Jukebox-Software des Apple-Shops
* J. River Media Center
populäre und ergonomische Jukebox- und Media Center Software  (Shareware)
* Amarok
* MediaMonkey
populäre und ergonomische Jukebox-Software 
* MusicMatch Jukebox
populäre Freeware Jukebox des MusicMatch-Webshops (Abandonware)
* Windows Media Player 8.0
Bestandteil von Windows XP
* Windows Media Player 9.0
Bestandteil von Windows 2003

4. Crossfading-Manager und DJ-Software

Als Crossfading-Manager oder DJ-Programme werden alle Programe bezeichnet, die von ihrer Bedienoberfläche her nur Teile eines Archives (meist Einzeltracks)  verwalten und in einer Playliste arrangieren, um sie mit Crossfading-Effekten, Jingles und Effekten für die Beschallung einzusetzen. Linkliste

5. Mood-Manager und Mood/Ranking-Manager Kombinationen

sind meist Erweiterungen bekannter Wiedergabesoftware, die Funktionen anbietet, die Abspielisten nach Stimmungen oder Rankings zusammenstellt.
* Moodamp
* Moodlogic
* Winamp - Quicktunes
* Winamp - The Brain   
* Audioscrobbler Hilfsmittel zur Suche nach "ähnlich klingenden" Interpreten/Alben/Titeln

6. Datenbanken

Datenbanken erfassen den Gesamtbestand und erzeugen daraus Abspiellisten, Genreverteilungen und graphische Aufbereitungen, zum Beispiel Künstlerlisten und Reports nach Jahreszahlen sortiert etc. Komplexe Abfragen sind ihr spezielles Aufgabengebiet. Sie werden meist bei größeren Sammlungen eingesetzt oder wenn mehrere Archive, Netzwerke oder Rechner verwaltet werden sollen. Hierzu enthalten Datenbanken meist die entsprechenden Tagger, Renamer, Kopier- und Verschiebefunktionen. Verteilte Sammlungen auf mehreren Rechnern oder portablen Geräten lassen sich mit Ihnen ebenfalls synchroniseren und entsprechende Funktionen sind mittlerweile Standard. Mitunter verfügen sie sogar über Backup-Funktionen.

Ausreichend stabile und performante Datenbank-Lösungen um Abfragen, Playlists oder Albenlisten zu erstellen sind MPEG Audio Collection (MAC), Helium und Mp3tag, die wir weiterempfehlen können. Sie enthalten leistungsfähige Datenbanken, die auch mit mehreren tausend Alben und meiner Erfahrung nach auch mit >100.000 Einzelstücken in ihrer Performance kaum einknicken. Unter Linux bietet sich der Einsatz der SQL-fähigen Prokyon3-Software an.

Als reine Player-Datenbank und Playlist-Erweiterung empfehlen sich eher die Winamp-Albumlist oder die Kombination Foobar2000-Albumlist.

Reine Einzeltrack-Sammler stehen sich meist mit einer Jukebox besser. Sollen nur Mp3 und AAC verwaltet werden, so bietet sich die iTunes Jukebox an, von der Verwendung des von Apple selbst entwickelten mp3-Encoders und der integrierten Ripp-Software raten wir allerdings ab, eine Alternative wie man EAC und iTunes kombinieren kann findet sich hier. Soll eher eine Datenbank verwendet werden so sind die Nutzer aber auch mit MAC oder der Helium Datenbank gut beraten, konsequentes Aufräumen und Taggen empfiehlt sich für alle Varianten einer Archivierung.

Generell lassen sich mit allen hier vorgestellten Programmen einheitliche und nach einem durchgängigem Namens-Schema sortierte Archive pflegen, abspielen und ausbauen.

7. Karaoke und anderer Spielkram:
* Karafun

8. Multimedia Kommandozeile
* Mplayer (Win32)
* MPXplay (Win32, DOS)

x. weiteres
* Archiv-PC
* Software Media Center
* Hardware Projekte

y. mangels Zeit noch nicht ausprobiert
* MP3Coolplay-X
* MP3 Tunes
* Phatnoise Music Manager
* Fantomax
* Abander
* WWWinamp
* K-MP3
* Lister
* Snackamp
* Xenorate
* Music wizard
* Audio CD Archiv
* CD-Walter
* CD-Datenbank
* CD-Verwaltung 2.0
* Advanced WMA Catalog
* MediaBox Audio/Video Workstation
* AlbumplayerAlbumlist für WMP 9
* MusicBee (Freeware) Jukebox mit Secure-Ripping-, Tagging- & Transcodierungsfunktion (AAC, FLAC, MP3, MP4, Musepack, Vorbis, WMA) (Für die AAC-, MP3- & MP4-Unterstützung siehe FAQ)

Hier gehts zum Auditorium ...

2 bearbeitet von Lego (Original: 2004-08-20 11:14)

Re: Linksammlung: Media Center, Music Manager,

Einige Gedanken  zum Thema
* Bei den Software-Tests fällt auf, daß sich nur wenige AV-Datenbank-Entwickler an die üblichen Konventionen einer ergonomischen GUI halten und verspielte ressourcenraubende Eigenentwicklungen programmieren.

* Plattformübergreifende oder ineinander verzahnende Ripper-, Encoder-, Tagger-, Transcoder-,  Brenn, Wiedergabe- und Datenbank-Software mit entsprechenden sinnvollen Schnittstellen zueinander gibt es im Consumerbereich so gut wie gar nicht.  Hier wäre in der Zukunft mehr rauszuholen durch modulare Bauweise und Interoperabilität.

* Im Linux-Bereich habe ich noch keinen Überblick, aber auch dort sollten sich mE Entwickler an die ergonomischen Konventionen der KDE oder Gnome-GUI halten, um die Einarbeitungszeit zu verringern.

* Die bekannten All-in-One Tools Marke iTunes, WindowsMediaPlayer (WMP) oder MusicMatschJukebox (MMJ) sind minimalistische Umsetzungen des ursprünglichen Gedankenganges "Eine Software für Alles" und dienen meist nur als Werbe-Oberfläche für die Online-Shops oder Musikdienste der Anbieter. Im Falle der drei genannten Beispiele ist dies aber legitim, da es sich um Freeware handelt.  Diese Software richtet sich hauptsächlich an die Bedürfnisse von Computer-Anfängern. Der angebotene sinnvolle Funktionsumfang ist im Falle von MusicMatchJukebox oder WindowsMediaPlayer allerdings um ein Vielfaches kleiner als bei den NonProfit-Produkten Winamp oder Foobar2000. Dies steht direkt im Zusammenhang damit, daß absichtlich nur die "hauseigenen" Audio-Formate unterstützt werden. Ob die Wiedergabe folgender Audioformate möglich ist, muß also jeweils ermittelt werden. Im Falle von Foobar2000 und Winamp ist sie gesichert.

- WAV
- FLAC
- APE
- Musepack
- Ogg-Vorbis
- AC3
- MP2


* Wer eigene Software-Tests durchführen möchte, der kann sich an dem von uns entwickelten und diskutierten  Beurteilungsraster orientieren, , um die subjektiv "beste" Datenbank/Player-Kombination zu finden.


*  Die Trennung von aktiven Beständen und passiven Beständen ist relativ einfach umzusetzen, durch die Pflege mehrerer Datenbanken und dem Vergleich der Datenbanken untereinander:
- aktiver Bestand = auf der HD befindlich
- inaktiver Bestand = im Backup, auf anderen Rechnern, Laptop
- ausgeliehen an Freundin, Freunde, Verwandte, Familienangehörige
- verteilter Bestand in Netzwerken
- mobiler Bestand, wenn mehrere Geräte eingesetzt werden


*  Die Unicode-Fähigkeiten um zB Fremdsprachen in Tags einfügen zu können, sind aktuell bei allen bekannten Software-Autoren ein Thema, entweder weil sie bereits eingebaut sind und sich im Test befinden, oder sehr weit oben auf der ToDo-Liste steht. Es muß also auch im Einzelfall nachgeforscht werden, ob sich Fremdsprachenzeichensätze in allen Datenabnk und Tagging-Funktionen verwenden lassen.


* Ein oft auftauchendes Problem beim Pflegen eines Archives ist, daß ausgelagerte Teile auf CD-R oder DVD-R nicht mehr bearbeitet werden können. Dies kann in Datenbanken nur gelöst werden, indem man alle nachgetragenen oder hinzugefügte Meta-Informationen nur in der DB speichert, anstatt sie in die Datei zu schreiben. Von Vorteil ist es in diesen Fällen, auf den zusammengestellten Datenträgern jeweils ein Backup oder Teil-Backup der Datenbank zu exportieren, damit man die Versionsstände vergleichen kann. Dies ist bei HDD-Storage nicht notwendig, weil man jederzeit die Audio-Daten bearbeiten, ergänzen und verändern kann.



* Die genannten Datenbanken arbeiten zum Teil sehr unterschiedlich in der Art wie sie Metadaten hinterlegen. Hier wird eine grundsätzliche Problematik deutlich und zwei sich widersprechende Grundansichten zur Arbeitsweise und Umgang mit  Audiodateien.

Die eine Gruppe hält die Dateien "sauber" und bearbeitet sie nicht und legt Informationen ausschließlich in einer Datenbank ab, die Checksummen der referentierten und erfassten Dateien verändert sich nicht durch die Bearbeitung des Datensatzes. Werden allerdings die Datenbank und die verknüpfte Datei getrennt, so kann man mit beiden Teilen seperat wenig anfangen und die Audiodateien stehen teilweise ohne Identifikation und ohne Metadaten zur Verfügung, was den Archiv-Wert verringert.

Die andere Gruppe von Entwicklern hält es für sinnvoll, "alle" (und wirklich jede) Information in jede einzelne Datei mittels Tags einzubauen. Dies ist problematisch, da alle Meta-Daten redundant geschrieben werden müssen. Insbesondere bei Cover-, Artist-Info oder Lyric-Tags kann es dabei zu einer nicht unwesentlichen Vergrößerung der encodierten Dateien kommen. Problematisch ist auch, daß die Mehrzahl der Tagging-Formate nicht Teil eines Audioformates sind, sondern aus Patches oder Hacks (zB LyricTAG, ID3v2) hervorgegangen sind, entsprechend reagieren Hardware-Player auch mit Ausfällen bei einigen Varianten oder Kombinationen. Probleme wirft das zB dann auf, wenn der Header durch einen nicht MPEG-konformen Dateianfang ersetzt wird.

Ergänzungen:
* Update MPEG Audio Colletion:
Das Nachfolge-Projekt das an den Sourcen von Jürgen Faul weiterarbeiten will, heißt Audio Tools Library 2.0.


*  Update Helium
Helium


* Update Albumlist for Winamp
Albumlist 2 ist mittlerweile beim Release Client (RC)


* Album Art Tool verfügbar. Screenshot


Ergänzung

Platten Sortierprogramme (LP)
CATraxx - Medien Datenbank

Hier gehts zum Auditorium ...

3 bearbeitet von Lego (Original: 2004-08-31 18:43)

Re: Linksammlung: Media Center, Music Manager,

Winamp mit Albumlist für Winamp

Hier gehts zum Auditorium ...

4 bearbeitet von Lego (Original: 2004-08-31 18:45)

Re: Linksammlung: Media Center, Music Manager,

Screenshot von Zoomplayer  4.x mit APE2-Tag und Album Art,

bedient wird das ganze, indem man Alben aus dem Explorer per Drag&Drop auf das Zoomplayer-Fenster wirft

Hier gehts zum Auditorium ...

5 bearbeitet von Lego (Original: 2004-08-31 18:49)

Re: Linksammlung: Media Center, Music Manager,

Simples namensbasiertes (Dummy-) Archiv im Explorer (Kiosk-Modus), welches durch Rechtsklick > Play with Foobar2000 oder analog with  Winamp etc. auf einen Ordner bedient werden kann.

Hier gehts zum Auditorium ...

6 bearbeitet von Lego (Original: 2004-08-31 19:05)

Re: Linksammlung: Media Center, Music Manager,

Ein namensbasiertes (Dummy)-Archiv mit 1by1

Hier gehts zum Auditorium ...

7 bearbeitet von Lego (Original: 2005-02-24 14:45)

Re: Linksammlung: Media Center, Music Manager,

Open Source musikCube

Hier gehts zum Auditorium ...

Beiträge [ 7 ]

Seiten 1

Sie müssen sich anmelden oder registrieren, um eine Antwort zu verfassen

AudioHQ » Software-Vorstellungen » Linksammlung: Media Center, Music Manager,

Ähnliche Themen