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Beiträge [ 15 ]



Thema: Audio-CD brennen

Also , ich würde gerne mal wissen, mit welcher Geschwindigkeit ihr eure Audio-CDs brennt.

Normalerweise gehe ich von der Faustregel aus:

Höhere Brenngeschwindigkeit -> Höhere Fehlerraten

Ich habe eine 16fach Liteon Brenner und in einem anderen Rechner einen 8fach Yamaha, brennen tue ich in beiden mit jeweils 4facher Geschwindigkeit

Bringt es etwas, das Tempo auf 2-fache Geschwindigkeit zu reduzieren oder ist die Faustregel HUMBUG

mfg zarathustra

2 bearbeitet von Lego (Original: 2004-07-01 17:33)

Re: Audio-CD brennen

* ich brenne 4-8fach mit einem Plextor 16fach Brenner, an der Arbeit habe ich einen 12fach Plextor-Brenner, der ebenfalls mit 8fach für mich Audio brennt.

Über meine mit 8fach gebrannten CDR habe ich bisher jedenfalls keine Beschwerden gehört, obwohl ich regelmäßig nachfrage wenn ich merke das ich eine neue Rohling-Charge erwischt hab.

In der Mehrzahl der Fälle verwende ich ALDI-Rohlinge und Verbatim-Produkte.

Allgemein
Es gibt mE. keine wirkliche Faustregel, hier hilft nur ausprobieren. Nicht nur die Brenngeschwindigkeit sondern auch der verwendete Rohlingtyp, die Firmware, das Alter des Brenners, die Eigenschaften des Abspiellaufwerks und noch einige andere Einflußfaktoren beeinflussen die Fehlerraten.

Es hängt alles halt auch von den verwendeten Parametern in der Firmware ab, dort hinterlegen Brenner-Hersteller die CDR Eigenschaften verschiedener Rohling-Marken und entsprechend wird die Laseroptik dann hinsichtlich der Fokussierung und Intensität angesteuert. Es kann durchaus auch bei einigen Brenner/Rohling-Kombinationen vorkommen, daß 1- oder 2fach sich paradox auswirkt und erhöhte Fehlerraten produziert und genau das will man aber vermeiden. Ich für meinen Teil probiere es einfach aus und wechsele so wenig wie möglich meine CDR-Marken.

Hier gehts zum Auditorium ...

Re: Audio-CD brennen

Als Rohlinge verwende ich ebenfalls kratzgschützte Verbatime (super azo & crystal clear) oder TDK metallic scratchproof.

Meiner Meinung nach die 2 besten für Audio-CDs...

Re: Audio-CD brennen

Ich gebe Lenz recht. Ich Brenne auch immer mit 52fach (Lite-On) und hatte mit Markenrohlingen (Verbatim, TDK, Kodak, Intenso...) noch nie probleme! Aber wie schon erwähnt, ich benutze Markenware. Einen ungelabelten No-Name Rohling hab ich aber auch schon geschrottet. Für den war es zu schnell. Andererseits hat aber ein freund auch mit Markenrohlingen und 52fach Speed probleme. Bei dem hängt es aber an dem tollen brenner! 50 Euro Eröffnungsangeot vom Media-Markt! Was will man da erwarten?! Also mit einem vernünftigen Brenner und guten Rohlingen kann meines erachtens nicht viel schief gehen.

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Re: Audio-CD brennen

Ich begnüge micht mit 2fach mit einem 8fach Brenner der nur noch 4fach kann. :)

6 bearbeitet von deBeck (Original: 2004-07-02 19:29)

Re: Audio-CD brennen

Meine Erfahrung :

Die beste Kombination ergibt sich für mich aus meinem 52x LiteOn und den Plextor CD-R's (made by Taiyo Yuden). Teste ich die mit 52x gebrannten Scheiben anschliessend mit KProbe auf C1/C2-Errors, erhalte ich absolute Spitzenqualität.
Kein anderer Rohling der mir bisher untergekommen wäre erreicht auf diesem Brenner auch nur annähernd so gute Werte. Aldi-Ware etwa war i.d.R. um den Faktor 10 schlechter !
Es gibt im dt. Netz auch irgendwo eine Site, wo einer laufend Rohlinge auf C2/C1-Fehler testet (auf LiteOn 48x) und da schneiden von Taiyo Yuden gefertigte auch immer mit Abstand am besten ab. Also für Plextor und LiteOn-Brenner sicher ein Tip. Ob wie gut andere Produkte diese Discs vertragen muß man testen - aber ausser bei Plextor und LiteOn gibts halt für keinen Brenner brauchbare Analysetools.

... Markenware ... Verbatim, TDK, Kodak, Intenso...

Nennt besser die eigentlichen Hersteller der Discs und verlasst euch nicht wie etwa im Quote genannt auf Handelsmarken. Keiner der genannten besitzt eine eigene Fertigung. Verbatim und TDK kaufen AFAIK bei Mitsubishi Chemicals, Kodak weis ich nicht und bei Intenso kann man da wohl keine Aussage treffen - die kaufen da wo es eben billig ist - bei CRC, MoserBaer (oft als SilverCircle im Laden), Ritek.


Die 50er-Spindel Plextor's bekommt man bei Mindfactory momentan für 14€  :D

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Re: Audio-CD brennen

Ich brenne 16x, hatte schon desöfteren Probleme wenn ich schneller gebrannt habe.

[size=8]"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt" --- Albert Einstein[/size]

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Re: Audio-CD brennen

Also ich archiviere ja eigentlich ausschließlich auf Festplatte. Aber manchmal kommt es eben doch vor, dass man eine CD gebrannt werden muss (z.B. zum Verschenken). Dann brenne ich aber auch 52x ohne dass ich je einen Fehler mitbekommen hätte. Bei Daten-CDs mach ich - wenns wichtige Daten sind - noch einen MD5-Check. Probleme hatte ich bei solchen hohen Geschwindigkeiten noch keine, die CDs ließen sich problemlos in allen CD Playern die mir untergekommen sind abspielen.

Ich halte das mit dem Langsambrennen für genauso einen Mythos wie den, dass die Qualität auf diesen "Extra-für-Audio-CDs" besser wäre.
Die einzigen probleme die sich IMO beim schnellen Brennen ergeben könnten wären die, wenn Brenner und Rohling nicht zueinander passen oder der Brenner älter ist (und daher Altersschwächeerscheinungen aufweist).

9 bearbeitet von Lego (Original: 2004-07-05 09:45)

Re: Audio-CD brennen

deBeck,02. July 2004, 18:29 schrieb:

Nennt besser die eigentlichen Hersteller der Discs und verlasst euch nicht wie etwa im Quote genannt auf Handelsmarken. Keiner der genannten besitzt eine eigene Fertigung. Verbatim und TDK kaufen AFAIK bei Mitsubishi Chemicals, Kodak weis ich nicht und bei Intenso kann man da wohl keine Aussage treffen - die kaufen da wo es eben billig ist - bei CRC, MoserBaer (oft als SilverCircle im Laden), Ritek.


Die 50er-Spindel Plextor's bekommt man bei Mindfactory momentan für 14€  :D

@DeBeck
Leider kann man im Laden nur die Marken kaufen weil in keinem mir bekannten Fall die Hersteller-ID außen lesbar aufgedruckt ist. Ergo muß man sich doch wieder an den Handelsmarken orientieren. Entsprechend wäre es hier in der Diskussion sinnvoll "Marke (Hersteller-ID)" zu verwenden, damit wären dann alle Klarheiten beseitigt.

Was die Plextor Rohlinge betrifft, so werde ich sie mal ausprobieren. Danke für den Tip.

@All
Allgemein denke ich, daß der Mythos "langsam Brennen" schon seine Berechtigung hat, oder wenigstens hatte. Ich erinnere mich nur zu gut an unerklärliche Serien von Fehlbränden und auch alternde 8x Brenner die CDR nur noch mit 4 oder gar 2 fach brannten. Ich probiere auch mal ob in den nächsten Wochen aus, inwieweit die Geschwindigkeit und die Brenner/Rohling Kombination das CDR-Ausleseergebnis beeinflußt. Vielleicht ist es auch an der Zeit dieser Geschichte mal auf den Grund zu gehen. 

Denkbar ist durchaus, daß das eigentliche Problem bei den Laufwerken in Autoradios, Billigplayern und Ghettoblastern liegt. Das hatte ich bisher auch immer vermutet und deshalb die Geschwindigkeit reduziert. Rein intressehalber werde ich aber demnächst einige mit Maximalgeschwindigkeit gebrannte Audio-CDs breit unters Volk streuen, selbstverständlich mit selbstgesungener Volksmusik. Mal sehn was als Rückmeldung kommt.

Abgesehen davon sind CDR für mich und die meisten meiner Bekannten/Freunde Wegwerfartikel, als solche werden sie jedenfalls behandelt. Desweiteren brenne ich vielleicht 1-2 Audio-CD pro Monat und sehe dem Ergebnis auch relativ leidenschaftlos entgegen.

Hier gehts zum Auditorium ...

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Re: Audio-CD brennen

Ich hatte mit einer Charge von Plextor Rohlingen Probleme. Nach dem Brennen mit 24x waren sofort in der Mitte der CD C2-Fehler. Daraufhin habe ich versucht langsamer zu brennen. Dies brachte keine Verbesserung.
Daraufhin habe ich einen (sicher nicht allgemeingültigen) Test mit  Verbatim Pastel (TY also Herst. der selbe wie bei den Plextor)  gemacht. Dabei habe ich die Verbatim beginnend mit 24x bis herunter auf 2x gebrannt. Der abschließende Test mit Nero Scandisk zeigte keine Fehler, weder bei 24x noch bei 2x.
Für mich ist die Brenn-Geschwindigkeit  eine UL. Vielleicht traf das früher einmal zu, heute ist es wohl mehr eine Frage der Rohlingswahl.
Die Tests erfolgten mit einem LG-4082 unter Nero 6.3.x sowie unter Feurio.
Ein abschließender C2-scan unter Linux  mit den cdrecord-Tools bestätigten das Ergebnis.
Aber selbst die CDs mit den C2-Fehlern ließen sich mit  EAC oder cdparanoia problemslos rippen. (EAC Track-Qualität ~99-100%)

JerGar

11 bearbeitet von Marek (Original: 2004-07-28 08:25)

Re: Audio-CD brennen

In der Newsgruppe de.comp.hardware.laufwerke.brenner ist die Diskussion über den Zusammenhang von Brennqualität und Brenngeschwindigkeit erschöpfend und ausführlich diskutiert worden. Einfach mal in groups.google.de nach "Brenngeschwindigkeit" oder "Brenngeschwindigkeit Qualität" etc. suchen und sich durch die Flut an Diskussionen wühlen.

Ich fasse kurz mein Wissen darüber zusammen:
- Neuere Rohlinge sind auf HighSpeed-Brennen ausgelegt, d.h. sie wollen schnell gebrannt werden, wenn sie gute Ergebnisse liefern sollen. Dazu sollte man sich auch einmal die chemische Zusammensetzung einer CD anschauen.
- Rasterelektronische Untersuchungen (wurde mal in der c't untersucht) ergaben einen Zusammenhang zwischen der Qualität der gebrannten Pits und der Brenngeschwindigkeit. Die besten Ergebnisse lieferten Brände im mittleren Bereich der maximal angegeben Brenngeschwindigkeit des Rohlings.
- Besitzer eines LiteOn-Brenners können mit dem Tool "kprobe" ihre CDs auf C1/C2-Fehler prüfen, d.h. man kann selbst erkennen bei welcher Geschwindigkeit ein Rohling die besten Ergebnisse liefert. Sehr gut sind auch die Plextools für Besitzer von Plextor-Brennern. Der Plextor Premium CD-Brenner prüft neben C1/C2-Fehlern darüber hinaus noch weitere Qualitätseingeschaften der gebrannten CD. Hier kann man also selbst zum Tester werden.
- Unter Linux gibt es leider noch kein Tool, das C1-Fehler auswertet. Lediglich C2-Fehler können mit "readcd -c2scan dev=x,x,x" getestet werden.
- Ist einem die Lanzeithaltbarkeit seiner Daten wichtig (mehrere Jahre), sollte er Billigrohlinge tunlichst vermeiden! Auch meine eigenen Erfahrungen bestätigen diese goldene Regel! Den nahezu besten Ruf haben hier Taiyo Yuden Rohlinge, die u.a. von Plextor verpackt werden und weiter oben bereits erwähnt wurden. Sie sind zwar etwas teuerer als die Billigen, aber Qualität hat eben ihren Preis und auch hier gilt der Spruch: Wer billig kauft, kauft zwei Mal. Früher gab es mal exzellente Rohlinge von Kodak ("die Goldenen"), aber die gibts seit ca. 3 Jahren leider nicht mehr.
- Bei Billigrohlingen erhält man keine gleichbleibende Qualität. In jeder Schachtel kann sich ein anderer (Billig-)Hersteller verbergen.

Weitere Infos gibt es hier:

http://www.cdrfaq.org
http://www.dchlb.de

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Re: Audio-CD brennen

Ja die "Goldenen" von Kodak waren wirklich sehr gut. Ich habe hier noch einige bespielte Exemplare von vor 5 Jahren (mein Einstieg ins CD-Brennen) und die lassen sich weiterhin wunderbar lesen. Keine Verfärbungen wie man es von anderen (billigeren) Rohlingstypen kennt.

Leider sind diese Rohlinge vom Markt verschwunden, da - so die Begründung des Händlers - sie zu teuer in der Herstellung gewesen sind. Wer den Preiskampf der letzten Jahre mitverfolgt hat, kann das wohl nachvollziehen.

Da ich auf CD mittlerweile nichts mehr archiviere, was länger halten muss, verwende ich mittlerweile Rohlinge aus der mittleren Preisklasse (Platinium, Tevion, imation).

Bei DVDs sieht da schon ganz anders aus. Darauf archiviere ich zum Backup meine Musik und die sollte etwas länger halten, solange bis ich ein bessers Backupmedium finde. Da verwende ich dann doch die teuereren Rohlinge wie Frank, Verbatim AZO zum Beispiel.


Doch zurück zur Brenngeschwindigkeit: Ich hab seit jeher immer die höchste Geschwindigkeit meiner Brenner verwendet, und bis heute sind mir keine negativen Folgen aufgefallen. Weder von Freunden/Bekannten, die sich beschwert hätten, noch von Daten die nicht mehr lesbar gewesen wären. Vielleicht treten die Qualitätsunterschiede erst mit zunehmenden Alter des Rohlings auf?

Bei DVDs habe ich noch nicht die höchste Geschwindigkeit meines Brenners ausgetestet (8x). Das liegt schlicht daran, dass ich noch keine Rohlinge gefunden habe, die 8x unterstützen und in der Spindel zu haben sind. Allerdings bin ich mit 4x auch ganz zufrieden, 4,7 GB in 15 min ist in Ordnung.
Generell bin ich bei DVDs noch vorsichtiger als bei CDs, da das Medium neuer und die Technik daher noch unausgereifter ist. Bis jetzt ließ sich aber auch alles lesen, was ich gebrannt habe, die Schreckensmeldungen von c't & Co konnte ich bislang nicht ganz nachvollziehen.

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Re: Audio-CD brennen

Wie schon erwähnt brenne auch ich meine Cds immer mit Maximaler geschwindigkeit und hatte noch nie probleme.

Meine DVDs brenne ich, trotz 8x Brenner, meistens nur mit 4x. Das liegt aber da drann das mir 8x Rohlinge momentan einfach noch zu teuer sind. Die paar 8x Rohlinge die ich mal geschenkt bekommen hab, hab ich aber auch alle mit 8x gebrannt und hatte keine probleme. Sogar auf dem sehr wählerischen Yamaha Player meines Vaters laufen die Rohlinge problemlos. Die besten und stabilsten Rohlinge, vor allem für die dauerhafte Archivierung, sind immer noch DVD Ram's. 9,4GB Speicherplatz und aufgrund der etwas anderen Schreibstruktur, urig stabil!

Lange rede, kurzer sinn: wenn man nicht gerade einen Brenner vom Wühltisch hat und vernünftige Markenrohlinge verwendet, ist man schon nicht mehr viel verkehrt machen.

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Re: Audio-CD brennen

Passend zum Thema

Hhmm was ist Qualitativ besser? 2 oder 40 brennen???

spannend zu lesen und mit einer Menge unterschiedlicher Meinungen versehen ;)

Hier gehts zum Auditorium ...

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Re: Audio-CD brennen

noch als Nachtrag:
Welcher Hersteller sich wirklich hinter einem Label wie BASF, Tevion, etc. versteckt, muss sich den ATIP der Rohlinge anschauen. Näheres unter www.dchlb.de
Ritek hat einen, nun sagen wir mal so, nicht gerade ruhmreichen Ruf. ;-)

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