Datenbank-Lösungen, Cover-Anzeige (Seite 1) - Backup und Storage - AudioHQ

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1 bearbeitet von TomPro (Original: 2003-12-13 02:36)

Thema: Datenbank-Lösungen, Cover-Anzeige

Seit ich angefangen hab (ca 1998 oder so ) mit "Mucke komprimieren" kenn ich nun Diskussionen um diese dämliche Taggerei. Ich würd den Aufwand so weit wie möglich reduzieren; zeitintensive oder fehlerträchtige Veränderungen der Audio-Files selber auf ein Minimum beschränken.

Die Anzahl der verschiedenen ID3-Versionen ist inzwischen beachtlich, die Unterschiede teilweise gravierend und der letzendliche Nutzen manchmal wirklich gering, weil wirklich keine Version generell überall unterstützt wird. Ich würde aus diesem Grund den kompatibelsten Standard für Mp3 nehmen ID3V1, also auch mit allen Einschränkungen. APE Tags kann man zusätzlich noch verwenden, weil sie den Hardwareplayern nicht in die Quere kommen. Ne sinnvolle Kombination wie ich finde. Irgendwie machts auch keinen Rechten Sinn ständig mit den ausgefeiltesten Encoder-Presets um die letzten KB zu kämpfen, nur um dann den Audio-Files anschließend per Tags, Lyrics und CoverArt Blähungen zu verpassen.

Andererseits ists natürlich die herrlichste Spielerei. die man mit seinem Musik-Archiv auf HD anstellen kann, die Geschmäcker gehen da ja wirklich extrem weit auseinander, bis hin zu den Karaoke-Freaks. :-D

Ansonsten lassen sich mit einem durchdachten einheitlich durchgängigem Namens-Schema viele Infos bereits in der Ordnerstruktur unterbringen. Stellt man die Display-Anzeige auf namingbasierte Anzeige ein, so ergeben sich die flexibelsten Möglichkeiten. Außerdem kommt noch ein Geschwindigkeitsvorteil innerhalb großer Sammlungen zustande, weil das Auslesen der Tags entfällt. Zusätzlich dazu sind alle nötigen/verfügbaren Informationen auch im Explorer/Pfadnamen sichtbar und man kann diese neu errungene Übersichtlichkeit beim Manövrieren auf HD nutzen.

Beispiel:

"Genre\Artist (year) Albumname CD(1,2,3,4)"

Als Schema für die Dateinamen bietet sich "Artist - Tracknumber - Trackname" oder nur "Tracknumber - Trackname" an.

Beides erledigt schon mal einen Großteil der Arbeit und es lassen sich alle Alben in einen Ordner unterbringen. Unterordner und lästige Klickerei sind damit auf ein Minimum reduziert. Diskographien oder mehrere Alben eines Interpreten werden nach Jahren geordnet angezeigt. Diskographien mit mehr als 8 Einzelcds würde ich der Übersicht halber evtl auslagern in einen Ordner "Diskographien", etc. 

Albencover  gehören mE auch nicht in einen Bildertag sondern in den zugehörigen Alben-Ordner.

http://come.to/albumlist
http://www.uni-kassel.de/~siegner/audiohq/albumlist.PNG

Albumlist kann sogar mehrere Bilder in einer Slideshow anzeigen, passend zur Mucke.

"CD Cover für Foobar2000" erfüllt genau den selben Zweck.

Bild: CDCoverLook.png entfernt, da www.barciaonline.com nicht mehr vorhanden
Bild: AlbumDisplay.jpg entfernt, da www.barciaonline.com nicht mehr vorhanden

Nennt man das Albumcover "folder.jpg", so wird es in der Miniaturansicht von Windows als "virtuelles Plattencover" angezeigt. siehe Screenshot

http://www.uni-kassel.de/~siegner/audiohq/folderscreenshot.PNG

im Explorer sieht das dann so aus

http://www.uni-kassel.de/~siegner/audiohq/explorer.PNG


Für mich erwähnenswerte Datenbank-Lösungen um Reports, Playlists oder Albenlisten zu erstellen sind MPEG Audio Collection und Helium2 die ich persönlich getestet habe und auch weiterempfehlen kann. Beide enthalten leistungsfähige Datenbanken die auch mit mehreren Tausend Alben und mehr als 100.000 Einzelstücken in ihrer Performance nicht einknicken. Als reine Player-Datenbank und Playlist-Erweiterung empfehle ich nochmals das oben erwähnte Albumlist, das für Albenbasiertes Archivieren auf einen Schlag schonmal Ordnung schafft. Selbstverständlich akzeptiert es auch "virtuelle Alben", also eigene Zusammenstellungen, die man auch mit Bilder oder Slideshows zur Präsentation versehen kann.

OpenOffice und MS Access
Als erstaunlich hilfreich hat sich MakeMP3List (Beschreibung bei MPeX.net / Homepage) erwiesen, allerdings nur bei MP3. Dieses Programm hilft dabei MP3 Filelisten für "Open Office" und "MS Access" zu erstellen. Diese können dort dann weiterverarbeit werden.

Für alle anderen Formate kann man laut Ganymed den CSV-Export von Mp3tag verwenden. Die CSV-Files lassen sich dann in alle gängigen Office-Datenbanken importieren. Das Format der CSV-Exportdatei kann unter "Optionen > Export" angepasst werden.


Als unbrauchbar erwiesen haben sich für mich:

Windows Media Player 8/9
- Unterstützung für die Formate Musepack, Flac, Monkeys Audio, Ogg-Vorbis und einige andere fehlt komplett

iTunes
- Unterstützung für die Formate Musepack, Flac, Monkeys Audio, Ogg-Vorbis und einige andere fehlt komplett

Music Match Jukebox 8.0
- die Software quält bei der Indizierung eines Ordners von nur 250 Alben meine Festplatten so, daß ich das Programm aus dem Speicher "schiessen" musste und von der HD "gekehrt" habe, Vermutlich fehlt dem Programm eine vernünftige Caching-Strategie um den Index abzulegen, was wohl abgeht wenn man MMJ auf 50.000 oder mehr Einzelstücke loslassen würde, fliegt einem dann alles um die Ohren?, ansonsten sollte man fürs Suchen und scrollen in MMJ Zeit mitbringen, Geschwindigkeitsrekorde wird diese Software nie brechen,

Winamp Media Libary
- ich persönlich find das Handling fummelig und wenig übersichtlich, ansonsten brauchbar bei kleinen und gemischten Sammlungen aus Audio/Video

Real One Player
- ne funktionierende Datenbank bietet der RO nur in der Vollversion, allerdings wer gibt für den unbeliebtesten Player der Welt, der noch dazu eigentlich nix Hervorhebenswertes kann, schon freiwillig Geld aus ?

[EDIT]

Auch Zoomplayer zeigt in den neueren Releases ein Folder.jpg im Player an.

http://www.uni-kassel.de/~siegner/audiohq/zoomplayer.PNG

Edit wegen aufgegebener URL

Hier gehts zum Auditorium ...

2 bearbeitet von Lego (Original: 2004-01-01 20:02)

Re: Datenbank-Lösungen, Cover-Anzeige

Ich werd jetzt neuerdings öfters nach guten Faqs gefragt zum Thema CD-Cover/Artwork-Scans.

http://www.slothradio.com/covers/
http://www.wintektx.com/extras/cdart.htm
http://www.cdcovers.cc/faq.php
http://www.cdcovers.cc/scanman.php
http://www.corinium.freeuk.com/zaragon/h_coverscan.htm
http://www.bobsboots.com/How_to_scan.html
Collecting AlbumArt

Besondere Highlights setzt seit Jahren Dave McKean einer der bestbezahltesten Album Art Designer, der ursprünglich Ende der 80er durch seine ComicBook-Cover für die Sandman-Saga von Neil Gaiman bekannt wurde.

http://www.naylor.net/andrew/mckean/OptionClick/dmc_5.jpg

Übersicht
http://www.mckean-art.co.uk/
http://www.naylor.net/andrew/mckean/
http://www.inf.tu-dresden.de/~s0482255/ … overs.html

http://www.fantasticfictionimages.co.uk/images/n0/n1996.jpg

Hier gehts zum Auditorium ...

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Re: Datenbank-Lösungen, Cover-Anzeige

Lego schrieb:

Besondere Highlights setzt seit Jahren Dave McKean einer der bestbezahltesten Album Art Designer, der ursprünglich Ende der 80er durch seine ComicBook-Cover für die Sandman-Saga von Neil Gaiman bekannt wurde.



Übersicht

Neil Gaimans Werke sind ja auch einfach genial. Kein Wunder also, dass er der bestbezahlteste Designer war :) Danke für die tollen Links! :)

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