﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
	<title type="html"><![CDATA[AudioHQ - Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
	<link rel="self" href="https://www.audiohq.de/extern.php?action=feed&amp;tid=2211&amp;type=atom" />
	<updated>2013-07-28T10:46:10Z</updated>
	<generator>PunBB</generator>
	<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?id=2211</id>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33301#p33301" />
			<content type="html"><![CDATA[<div class="quotebox"><cite>start78 schrieb:</cite><blockquote><p>Was uns mal wieder zeigt, wie wichtig Redundanz in der Datensicherung ist. Festplatten kosten kein großes Geld. Der Ottonormalbürger ohne akute finanzielle Not kann sich Problemlos <strong>zwei</strong> externe Festplatten zum <strong>doppelten</strong> Archivieren seiner wichtigen persönlichen Daten leisten.</p><p>Habe ich genau so auch neulich einem Pärchen gesagt, die sich beim Elektronikhändler nach einer externen Festplatte zur Datensicherung erkundigt haben. Das hat nichts mit Paranoia zu tun, sondern <span style="color: green">mit gesundem Nichtvertrauen</span> in <span style="color: red">die Haltbarkeit moderner Technik</span>.</p></blockquote></div><p><strong><span style="color: green">!</span>, <span style="color: red">?</span></strong></p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[Edoardo]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=1818</uri>
			</author>
			<updated>2013-07-28T10:46:10Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33301#p33301</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33288#p33288" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>Was uns mal wieder zeigt, wie wichtig Redundanz in der Datensicherung ist. Festplatten kosten kein großes Geld. Der Ottonormalbürger ohne akute finanzielle Not kann sich Problemlos <strong>zwei</strong> externe Festplatten zum <strong>doppelten</strong> Archivieren seiner wichtigen persönlichen Daten leisten.</p><p>Habe ich genau so auch neulich einem Pärchen gesagt, die sich beim Elektronikhändler nach einer externen Festplatte zur Datensicherung erkundigt haben. Das hat nichts mit Paranoia zu tun, sondern mit gesundem Nichtvertrauen in die Haltbarkeit moderner Technik.</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[start78]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=871</uri>
			</author>
			<updated>2013-07-21T09:31:21Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33288#p33288</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33287#p33287" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>Hi, ich muss sagen, dass mir eine CD gerade wesentlich sicherer erscheint als z.B. eine Festplatte. Liegt aber auch daran, das meine Externe Festplatte, auf der meine ganze Musik war (zum Glück habe ich noch die Original CD´s) einfach so den Geist aufgegeben hat.</p><p>Gruß</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[calumeier]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=100182</uri>
			</author>
			<updated>2013-07-19T11:35:53Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33287#p33287</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33285#p33285" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>CDs eignen sich definitiv nicht zur Langzeitarchivierung, das ist klar.</p><p>Ich verstehe auch nicht ganz das Ausspielen der einzelnen Medientypen gegeneinander. Vor- und Nachteile findet man überall, auch mal mehr und mal weniger. Wirklich effektiv ist eine Kombination aus vielem, denke ich.</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[friedrich_walter]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=100181</uri>
			</author>
			<updated>2013-07-18T14:39:00Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33285#p33285</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33262#p33262" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>[Erbsenzählermodus]<br />Habe CD&#039; aus den 80ern (knappe 30 Jahre), die tuen es immer noch, wohingegen &quot;ROHLINGE&quot; schon nach 5 min den Geist aufgegeben hatten.<br />[/Erbsenzählermodus]</p><p>ROHLINGE = Selbstgebrannte CD&#039;s altern UND können Gebrauchsspuren bekommen<br />CD&#039;s = Normale CD&#039;s altern ehr nicht, können jedoch Gebrauchsspuren bekommen</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[TomPro]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=37</uri>
			</author>
			<updated>2013-06-04T13:40:51Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33262#p33262</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33261#p33261" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>CDs halten &quot;nicht ungefähr 20 Jahre&quot;. Mitunter häufen sich selbst bei optimaler Lagerung schon nach 10 Jahren die Lesefehler. Kann ein Ausrutscher nach unten sein, ist aber nicht ganz unwichtig.</p><p>Dass Festplatten im Dauereinsatz kein Speichermedium für die Ewigkeit sind, sollte jedem klar sein. Dazu gibt es Backups. Ich habe meine Daten zusätzlich zum PC noch auf 2 externen Festplatten gesichert. Das sollte für den Hausgebrauch genügen.</p><p>Zudem ist das Umkopieren von Festplatte zu Festplatte in wenigen Stunden ohne Beaufsichtigung erledigt. Das Sichern einer mittelgroßen CD-Sammlung kann schon mal Wochen dauern...</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[start78]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=871</uri>
			</author>
			<updated>2013-06-03T08:47:28Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33261#p33261</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33257#p33257" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>Hallo </p><p>hm CD´halten ungefähr 20 Jahre. Eine Externe Festplatte, kann schon nach 5 Jahren den Geist aufgeben (ist mir letzte Woche passiert, 10 Jahre an Fotomaterial war weg!), dabei war es ein gute Markenprodukt und wurde gut behandelt.<br />Eine Schallplatte aus den 20 und 30 Jahren kann man heute noch anhören, wenn sie gut behandelt wurde ... </p><p>Ich denke das sollte einem doch zu denken geben oder ...</p><p>gruß</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[schmidtke_25]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=100160</uri>
			</author>
			<updated>2013-05-31T07:52:07Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=33257#p33257</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=12116#p12116" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>Fortsetzung: Interessierten möchte ich hiermit den bei <a href="http://www.irights.info/index.php?id=1">iRights.info</a> am 28.01.10 veröffentlichten Artikel <a href="http://www.irights.info/index.php?id=854">Das Urheberrecht verursacht Depressionen - Museen und Archive und die Regelungen zum geistigen Eigentum</a> von Paul Klimpel weiterempfehlen, weil dort - nicht nur - am Beispiel der Film-Archivierung u.a. auch die Problematik der derzeit unzureichenden bzw. bisher fehlerhaften Rechtssprechung mit den daraus resultierenden Folgen angesprochen wird.</p><p>Eine <a href="http://www.irights.info/index.php?id=855&amp;type=98">Druck-Version</a> steht natürlich auch zur Verfügung.</p><p>Gruss</p><p>P.S.: In Bezug auf den Kontext dürfte der Punkt &quot;Befugnisse von Archiven und Museen sind im Urheberrecht nicht durchsetzungsstark&quot; recht interessant sein...</p><div class="quotebox"><blockquote><p>Der Regelungsgehalt von Paragraph 95b Urheberrechtsgesetz ist so unklar, dass die Bestimmung bis heute kaum angewandt wird. Allerdings wurden die Komplikationen dieses Verfahrens in einem Fall umgangen. Die Deutsche Nationalbibliothek DNB hat mit der deutschen Sektion der IFPI, der internationalen Dachorganisation der Tonträgerindustrie, folgendes vereinbart: Die deutsche Nationalbibliothek darf den Kopierschutz von Audioquellen (vor allem CDs) selbst und eigenhändig umgehen, um die hierauf befindliche Musik in ihr Archiv aufzunehmen. Beachtlich ist hieran vor allem, dass sich die beiden Parteien genau für die Selbsthilfelösung entschieden haben, die der Gesetzgeber abgelehnt hat. Hiermit wurde implizit gesagt, dass andere Vorgehensweisen, wie die Bereitstellung von Entschlüsselungssystemen durch die Plattenfirmen, schlicht nicht praktikabel sind.[7] Das hätte doch aber auch der Gesetzgeber sehen können, oder?</p></blockquote></div><p>Aber bevor jetzt vorschnelle Statements kommen: Danach geht&#039;s noch weiter... Bis hin zur &quot;Schlussfolgerung&quot;... ;)</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[DAU]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=245</uri>
			</author>
			<updated>2010-02-07T19:20:23Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=12116#p12116</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9774#p9774" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>@Edoardo</p><p>Würde denn nicht auch eine simple <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mirror">Spiegelung</a>, z.B. mittels <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rsync">Rsync</a> und in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inkrementelles_Backup#Inkrementelle_Datensicherung">inkrementeller</a> Form, für solche Vorhaben ausreichen? Zumindestens eine sichere Verbindung mit Hilfe von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Secure_Shell">SSH</a> wäre da ja möglich. Wenn man dann auch noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PAR2">PAR2</a>-Daten benutzt, sollte das Ergebnis doch i.d.R. zufriedenstellend ausfallen. Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RAID">RAID-System</a> vorausgesetzt.</p><p>Ich frage nur deshalb, weil ich nicht so richtig verstehe, warum ausgerechnet P2P-Technologie den bestmöglichen Lösungsansatz bieten sollte. Andererseits zeigt aber auch Legos Artikel <a href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?id=1732">&quot;DC++ fürs dateibasierte Backup im privaten Netz, Workshop&quot;</a>, dass da so einige Punkte zumindestens für das von ihm besprochene Verfahren sprechen könnten.</p><p>Gibt es denn da noch andere Dinge, die ebenfalls einen Vorteil im Sinne von P2P-Software darstellen würden?</p><p>Gruss</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[DAU]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=245</uri>
			</author>
			<updated>2007-08-11T00:28:17Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9774#p9774</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9761#p9761" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>Man könnte auch P2P und Musikarchive kombinieren: Mehrere Archive, die sich per P2P synchronisieren. Das spart auch Arbeit beim Einlesen. Allerdings müßten sich dann alle Archive an Standards halten, die vorher festzulegen wären.</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[Edoardo]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=1818</uri>
			</author>
			<updated>2007-08-03T22:14:14Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9761#p9761</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9755#p9755" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>@schleichdi (und gleichzeitig als Zusammenfassung der bisherigen Beiträge gedacht)</p><div class="quotebox"><cite>schleichdi,29.07.2007, 03:42 schrieb:</cite><blockquote><p>Mann könnte die CDs in FLAC rippen und die Covers einscannen und diese Daten auf externen Festplatten sichern die dann mit den CDs gelagert werden. Zusätzlich speichert man die Daten auf eine zweite Festplatte die getrennt von der ersten Festplatte gelagert wird (in einem anderem Gebäude).<br />Festplatten haben ja eine weitaus höhere Lebenserwartung als CDs aber eine garantierte Haltbarkeit haben sie auch nicht.</p></blockquote></div><p>Ich denke, das dürfte einigen Leuten beim Deutschen Musikarchiv längst in den Sinn gekommen sein, meinst Du nicht auch? (Wobei ich diesen Gedanken mit keiner Aussage irgendeines Mitarbeiters von dort belegen kann.)</p><p>Zumindestens meine Vorstellungen, wo die Ursachen für das Problem eigentlich liegen könnten, wurden durch die Ausführungen von Valerie S recht aussagekräftig bestätigt.</p><p>Das Problem besteht demnach darin, dass der Gesetzgeber, ob nun auf Bundes-, Landes- oder inzwn. auch Europaebene dieses Thema bisher nur &quot;nebenbei&quot; bzw. unzureichend wahrnimmt. Der Beitrag von grelo, welcher übrigens ein schönes Beispiel für einen richtig gut gemachten Beitrag in diesem Unterforum ist, verdeutlicht recht anschaulich, warum dies in Zukunft nicht mehr so sein sollte, denn seine Ausführungen zur Materialproblematik lassen sich gewiss auch noch auf andere Bereiche optischer oder andersgearteter Datenträger übertragen. (Enkidus ebenfalls sehr guter Beitrag wies da ja auch noch auf ganz andere Zusammenhänge hin.)</p><p>Als Folge aus der eben angesprochenen Problematik ergibt sich, dass eigentlich, wie ich in einem meiner Beiträge ansprach, eine machbare Regelung gefunden werden müsste, die es z.B. dem Deutschen Musikarchiv erlaubt, Kopien der eingegangenen Belegexemplare anfertigen oder auf bereits angefertigte zugreifen zu dürfen. Bisher ist dies aber aus verschiedensten Gründen nicht der Fall, weshalb daher m.E. Überlegungen, wie dies bewerkstelligt werden soll, einfach müssig sind.</p><div class="quotebox"><cite>schleichdi,29.07.2007, 03:42 schrieb:</cite><blockquote><p>Eine weitere sinnvolle Möglichkeit währe es ältere CDs (die es im Verkauf nicht mehr gibt) die auf Festplatte kopiert sind zusätzlich auf Servern über eine Tauschbörse freizugeben und somit währen die Daten öfters dezentral abgespeichert. [...] ff.</p></blockquote></div><p>Dies sprach ja Start 78 schon an, wobei er indirekt das Stichwort Verbindlichkeiten erwähnte, auf welches Valerie S, wenn auch in anderem Zusammenhang, ebenfalls hinwies. Ihren Sätzen zufolge müssen bei einer wie auch immer gearteten Kopierrecht-Regelung noch Dinge beachtet werden, die durch verschiedene Gesichtspunkte beeinflusst werden. Die entsprechenden Gremien handeln dabei, wie von mir weiter oben schon angesprochen, auf verschiedensten Ebenen der Politik, deren Strukturen einer zufriedenstellenden Lösung nicht immer entgegenkommen mögen.</p><div class="quotebox"><cite>schleichdi,29.07.2007, 03:42 schrieb:</cite><blockquote><p>Rein Technisch gesehen sind Tauschbörsen die sicherste Art und Weise Daten für längere zeit am Leben zu erhalten weil User ihre Daten regeläßig auf aktuelle Speichermedien transportieren Diskette-&gt;CD-&gt;DVD-&gt;Festplatte.</p></blockquote></div><p>Nun ja, das kann so sein, aber ist es auch wirklich immer der Fall? Davon abgesehen spielt hier dann auch wieder die ganze Urheberrechtsgeschichte eine nicht unwesentliche Rolle, was man im Hinblick auf noch lebende Künstler und ihre m.M.n. berechtigten Tantiemenansprüche nicht als vernachlässigbar betrachten sollte. Gerade Musiker aus dem beispielsweise Independent- oder Jazz-Sektor dürften da auf die Barrikaden steigen, weil sie oftmals ihre Produktionen selber finanzieren oder weil ihre Produzenten, im Gegensatz zu denen der &quot;grossen Firmen&quot;, nur über eine dünne Finanzdecke verfügen. Ich möchte mit diesen Sätzen nun nicht die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCchse_der_Pandora">Büchse der Pandora</a> in dem Sinn geöffnet haben, dass wir hier eine Urheberrechtsdebatte beginnen, sondern einfach nur darauf hinweisen, dass es da eben recht viele Dinge zu beachten gilt, an die man oftmals im ersten Augenblick gar nicht denkt, wenn man das Thema P2P-Technologie anspricht.</p><p>Alles in allem würde ich erst einmal festhalten wollen, dass das Ausgangsthema weiterhin beachtenswert bleibt. Wer ausserdem meint, dass er da aktiv werden muss, kann dies im entsprechenden politischen Rahmen natürlich jederzeit tun, aber da es sich hier um eine Audio-Seite handelt, würde ich im Hinblick auf das Eröffnungsdatum vorschlagen, dass der Thread zwar weiterhin zur Verfügung steht, jedoch erst einmal als abgeschlossen gilt, es sei denn, jemand möchte das Thema noch einmal aus einem ganz anderen bzw. bisher nicht bedachten Blickwinkel besprechen.</p><p>Gruss, DAU</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[DAU]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=245</uri>
			</author>
			<updated>2007-07-31T20:45:47Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9755#p9755</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9750#p9750" />
			<content type="html"><![CDATA[<div class="quotebox"><cite>Tirmellon,25.02.2007, 22:53 schrieb:</cite><blockquote><div class="quotebox"><blockquote><p>Doch was wird mit den CDs, die vor 2006 erschienen? Darauf weiß auch Kolasa keine Antwort. Geht man davon aus, dass jede CD rund 700 Megabyte Daten speichert, sind bei Kolasa 261 Millionen Megabyte archiviert. Das sind rund 255 000 Gigabyte oder 249 Terabyte. Keine Festplatte ist so groß.</p></blockquote></div><p>Und sowas will sich &quot;Archiv&quot; nennen?<br />Wissen die auch, was sie tun? </p><p>...vielleicht sollte man sich da um einen Beratervertrag bemühen ;)</p></blockquote></div><p>249 TB auf eine Festplatte, ja das geht nicht aber mann kann ja mehrere festplatten verwenden, ich glaub auf diese Idee sind die vom Archiv nicht gekommen&nbsp; ;) </p><p>Aber im Ernst:<br />Mann könnte die CDs in FLAC rippen und die Covers einscannen und diese Daten auf externen Festplatten sichern die dann mit den CDs gelagert werden. Zusätzlich speichert man die Daten auf eine zweite Festplatte die getrennt von der ersten Festplatte gelagert wird (in einem anderem Gebäude).<br />Festplatten haben ja eine weitaus höhere Lebenserwartung als CDs aber eine garantierte Haltbarkeit haben sie auch nicht.</p><p>Eine weitere sinnvolle Möglichkeit währe es ältere CDs (die es im Verkauf nicht mehr gibt) die auf Festplatte kopiert sind zusätzlich auf Servern über eine Tauschbörse freizugeben und somit währen die Daten öfters dezentral abgespeichert. </p><p>Rein Technisch gesehen sind Tauschbörsen die sicherste Art und Weise Daten für längere zeit am Leben zu erhalten weil User ihre Daten regeläßig auf aktuelle Speichermedien transportieren&nbsp; Diskette-&gt;CD-&gt;DVD-&gt;Festplatte.</p><p>Die einzige sichere Möglichkeit währe, die Daten in Binärer Form in Gold oder Titanplatten einzugravieren, ok mann könnte Edelstahl nehmen oxydiert auch nicht ist aber dafür billiger. Mann könnte die Edelstahlplatten zusätzlich vergolden. Und die ganzen Platten werden Vakkumverschweißt&nbsp; in Bergwerkstollen in einer Tiefe von mehreren 100 metern gelagert.<br />Diese Methode ist etwas unpraktisch weil die Anzahl der Platten sehr groß währe und der Aufwänd für das erneute Auslesen auch groß währe, aber dafür würden die Daten auch einen Atomkrieg überleben.&nbsp; :lol:</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[schleichdi]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=1165</uri>
			</author>
			<updated>2007-07-29T01:42:46Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9750#p9750</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9312#p9312" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>Zu dem eingangs angesprochenen CD-Tod möchte ich etwas näher mit meiner Erfahrung beitragen.</p><p>Beim Rippen meiner Sammlung befasste ich mich kürzlich mit einem Schwung von vielleicht 50 CDs, von welchen etwa 10 in einem fürchterlichen Zustand waren. Das Alter dieser CDs liegt im Schnitt bei 20 Jahren. Hier ein visueller Auszug:</p><p>CD1 Alter ca 19 Jahre&nbsp; <a href="http://img84.imageshack.us/my.php?image=cd1aalterca19jahreey2.jpg"><span class="postimg"><img src="http://img84.imageshack.us/img84/7827/cd1aalterca19jahreey2.th.jpg" alt="http://img84.imageshack.us/img84/7827/cd1aalterca19jahreey2.th.jpg" /></span></a>&nbsp; &nbsp; <a href="http://img207.imageshack.us/my.php?image=cd1ban4.jpg"><span class="postimg"><img src="http://img207.imageshack.us/img207/6488/cd1ban4.th.jpg" alt="http://img207.imageshack.us/img207/6488/cd1ban4.th.jpg" /></span></a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<a href="http://img215.imageshack.us/my.php?image=cd1crp0.jpg"><span class="postimg"><img src="http://img215.imageshack.us/img215/9819/cd1crp0.th.jpg" alt="http://img215.imageshack.us/img215/9819/cd1crp0.th.jpg" /></span></a></p><p>CD2 Alter ca 21 Jahre&nbsp; <a href="http://img215.imageshack.us/my.php?image=cd2aalterca21jahretw6.jpg"><span class="postimg"><img src="http://img215.imageshack.us/img215/8986/cd2aalterca21jahretw6.th.jpg" alt="http://img215.imageshack.us/img215/8986/cd2aalterca21jahretw6.th.jpg" /></span></a>&nbsp; &nbsp;<a href="http://img215.imageshack.us/my.php?image=cd2bet4.jpg"><span class="postimg"><img src="http://img215.imageshack.us/img215/3546/cd2bet4.th.jpg" alt="http://img215.imageshack.us/img215/3546/cd2bet4.th.jpg" /></span></a></p><p>CD3 Alter ca 20 Jahre&nbsp; <a href="http://img206.imageshack.us/my.php?image=cd3aalterca20jahretj3.jpg"><span class="postimg"><img src="http://img206.imageshack.us/img206/7060/cd3aalterca20jahretj3.th.jpg" alt="http://img206.imageshack.us/img206/7060/cd3aalterca20jahretj3.th.jpg" /></span></a>&nbsp; <a href="http://img206.imageshack.us/my.php?image=cd3bll4.jpg"><span class="postimg"><img src="http://img206.imageshack.us/img206/3615/cd3bll4.th.jpg" alt="http://img206.imageshack.us/img206/3615/cd3bll4.th.jpg" /></span></a>&nbsp; <a href="http://img85.imageshack.us/my.php?image=cd3cyr6.jpg"><span class="postimg"><img src="http://img85.imageshack.us/img85/281/cd3cyr6.th.jpg" alt="http://img85.imageshack.us/img85/281/cd3cyr6.th.jpg" /></span></a></p><p>Sicherlich werfen die Bilder spontan die Frage auf: Wie geht der denn mit seinen CDs um? Meine Antwort: Recht pfleglich, sie flogen nie im Auto rum und kamen nach (dem wenigen) Abspielen meist gleich in die Kassette zurück. Sie sind somit ohne Kratzer und lagerten auch in keinem Wasserspeicher wie der eine Titel suggerieren könnte. </p><p>Die Oberflächen der CDs weisen keine sichtbaren Beschädigungen auf, nur hat sich an vielen Stellen die Aluminiumschicht in der Zwischenlage einfach in Nichts aufgelöst.</p><p>Dieser Schwung an CDs befand sich wenigstens 5 Jahre in einem Schränkchen ohne abgespielt zu werden. Dort wurde zwar schon mal Staub gewischt, aber die CDs konnten diese lange Zeit im Dunkeln und ohne Luftzirkulation vor sich hinschlummern und hinmuffeln. Der Mangel an frischer Luft hat sicherlich dazu beigetragen, die Zerstörung zu beschleunigen. Nachdem ich diese erschreckende Feststellung machen musste, sah ich auch die restlichen CDs meiner Sammlung durch, die sich die meiste Zeit in offenen Klappständern befanden und immer wieder aufgelegt wurden. Auch dort fand ich einige Scheiben mit Fehlstellen in der Aluminiumschicht, aber die Beschädigungen waren weit geringer als bei den CDs in dem besagten Schränkchen. Eine der CDs die häufig abgespielt wurde ist folgende:</p><p>CD4 Alter ca 22 Jahre&nbsp; <a href="http://img206.imageshack.us/my.php?image=cd4alterca22jahrecb2.jpg"><span class="postimg"><img src="http://img206.imageshack.us/img206/6647/cd4alterca22jahrecb2.th.jpg" alt="http://img206.imageshack.us/img206/6647/cd4alterca22jahrecb2.th.jpg" /></span></a></p><p>Bei dieser CD fällt auf, dass sich die Fehlstellen weitgehend auf den inneren Ringbereich beschränken, wo die&nbsp; CD-Player in der Regel eine Haltemuffe zum Antrieb anpressen und wo Staubkörner die Lackschicht der CD durchdrungen haben könnten. Es ist aber auch ein etwa 3mm grosses Loch neben der Titelbezeichnung “Part I” klar zu erkennen wo die Muffe nicht mehr angreift und mit blossem Auge kann man auf keiner Seite der CD eine Beschädigung im Bereich dieses Loches feststellen. Erst wenn man mit einer Lupe rangeht stellt man auf der lackierten Seite (Etikettierungsseite) in der Mitte des Loches ein winzig kleines Pünktchen fest. Ich vermute, dass sich vielleicht beim Runterfallen der CD ein Staubkorn durch den Lack gedrückt und somit eine Verbindung zur “Aussenwelt” hergestellt hat. Der Beitrag&nbsp; <a href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?id=840">Compact Disc - Aufbau und Grundlagen..</a>&nbsp; hier im Forum&nbsp; zeigt sehr anschaulich, dass sich die Aluminiumschicht auf der beschrifteten Seite der CD nur unter einer recht dünnen Schicht aus Schutzlack befindet, dieses also die empfindliche Seite ist.</p><p>Ich wollte der Sache etwas näher auf den Grund gehen und musste im Netz doch etwas länger suchen, um neben den vielen Beiträgen zu den üblichen Pflegeempfehlungen von CDs einiges Brauchbares auszusondern. </p><p>Von einem Ingenieur der Bayer AG stammt folgende Erklärung: <br />&nbsp; &nbsp; &quot;Unter der bedruckten Oberseite einer CD kommt eine Schicht aus Klarlack, gefolgt von einer dünnen Schicht aus Aluminium. Unterhalb dieses feinen MetalIfilms liegt der durchsichtige Kunststoff Polycarbonat, der in Form kleiner Vertiefungen die Informationen speichert. Der Laserstrahl tastet diese ab und gibt sie wieder. Das Aluminium reflektiert dabei den Laserstrahl. An das Metall können Sauerstoff- und Wassermoleküle gelangen. Damit reagiert das Aluminiun über Jahre hinweg zur durchsichtigen Verbindung Aluminiumhydroxid. Zwar bleiben die Vertiefungen in der Polycarbonatschicht erhalten, doch der Laserstrahl wird nicht mehr reflektiert, der Datenträger mithin unlesbar.&quot;</p><p>Ich glaube, das durchsichtige Aluminiumhydroxid erklärt für mich die Problematik, wenigstens was die CDs 1, 2 und 4 anbelangt. Die Oxidation des Aluminiums konzentriert sich bei diesen CDs hauptsächlich an Stellen wo der Lack beschädigt wurde, wie am Innenring aufgrund der Haltemuffe, entlang des Aussenrands der CD, bis zu welchem das Aluminium geführt ist und somit offensichtlich ungeschützt mit der Aussenluft in Verbindung steht, sowie an Kanten im Bereich des Innenrings von CD1, welches wohl emfindliche Stellen sind. Kurzum, die Oxidation hat sich ergeben dort, wo das Aluminium mit Sauerstoff in Berührung kommen konnte. Es mag auch sein, dass Fingerabdrücke, die mit dem Lack eine chemische Reaktion eingingen dazu beigesteuert haben. </p><p>Allerdings verbleibt für mich ein Fragezeichen was CD3 anbelangt. Es sieht aus, als hätten sich irgendwelche Mikroorganismen meanderförmig vom Rand her in die CD eingefressen. Ich weiss nicht, ob man aus Folgendem eine Erklärung ableiten könnte:</p><p>&quot;Der grösste Feind der Tonträger ist sicherlich der Staub, der in zwei Formen in Erscheinung tritt:<br />a.&nbsp; &nbsp; als äusserliche organische oder nicht organische Fremdkörperablagerung auf dem Objekt (z.b. fettige Fingerabdrücke, Schweiss, pflanzliche Fragmente, Gewebefasern, Pollen, Sporen, Mehl, Sand, Salz, Asche, Zement, Metalle, Kleber, usw.)<br />b.&nbsp; &nbsp; als Veränderungen des Originalmaterials, erzeugt durch chemische Reaktionen von innen oder durch äusserliche Erreger. Diese Ablagerungen sind Nährboden für die Vermehrung von Schimmelsporen, Pilz und Mikroorganismen, welche dann das Tonträgermaterial angreifen. Staubpartikel haben aber auch eine scheuernde Wirkung, mit der sie die Rillenwände von Schallplatten und die Oberfläche von Bändern zerstören können.&quot;</p><p>Was bei CD 1 und 2 auffällt ist, dass die Aluminiumschicht über die gesamte CD verteilt ist, was sicherlich aus heutiger Sicht als ein Produktionsfehler zu betrachten ist, da die Schnittkanten Einfallsbereiche für Sauerstoff sind. Siehe z.B. die CD3, bei welcher nur der Aussenrand in Mitleidenschaft gezogen wurde, aber nicht der Innenbereich, der vom Aluminium freigehalten wurde. Hier auch ein Bild einer 20 Jahre alten CD, die gleichfalls in dem Schränkchen lagerte, die aber einwandrei in Ordnung ist, da aluminiumfreie Pufferbereiche am Aussenrand sowie im gesamten Innenring eingehalten wurden. </p><p>CD5 Alter ca 20 Jahre&nbsp; <a href="http://img85.imageshack.us/my.php?image=cd5alterca20jahrear4.jpg"><span class="postimg"><img src="http://img85.imageshack.us/img85/4438/cd5alterca20jahrear4.th.jpg" alt="http://img85.imageshack.us/img85/4438/cd5alterca20jahrear4.th.jpg" /></span></a></p><p>Manche Presswerke, bzw. Labels wussten offensichtlich seit den Anfangsjahren der CD von den Vorteilen dieser Pufferbereiche. So sind in meiner Sammlung alle CDs von z.B. CBS und EMI entsprechend hergestellt und einwandfrei in Ordnung. Dagegen weisen so gut wie alle CDs von ECM (damals bei Polygram hergestellt, dem ersten europäischen Presserk) und Messidor Probleme mit der Oxidation auf.</p><p>Schliesslich noch eine Information, die sicherlich von Bedeutung ist und die wohl einige Leser zunächst etwas aufatmen lassen dürfte: Ich lebe etwas weiter weg von Deutschland und dort wo meine CDs über die Jahre lagerten, herrscht eine etwas höhere Luftfeutigkeit, nämlich um 60% (mit einem einfachen Hygrometer gemessen), bei einer Temperatur zwischen ca. 15 und 25 Grad. Ich weiss jetzt nicht, welche durchschnittlichen Luftfeuchtigkeitswerte in Deutschland herrschen, aber in Anbetracht von Empfehlungen für eine ideale Lagerung von CDs bei</p><p>&nbsp; &nbsp; Luftfeuchtigkeit:&nbsp; &nbsp; 40-50%&nbsp; &nbsp;und<br />&nbsp; &nbsp; Temperatur:&nbsp; &nbsp; 10-20 Grad</p><p>dürften bei mir die Bedingungen an und für sich passabel sein, jedenfalls weit entfernt von klimatischen Zuständen wie in Mittelamerika, wo vor Jahren die ersten verrotteten CDs in einem Milieu von 90% Luftfeuchtigkeit auftauchten und zu Horrormeldungen in der Presse führten. Mag schon sein, dass in mitteleuropäischen Breitengraden aufgrund geringerer Feuchte die Oxidation von CDs wenigstens 10 Jahre später eintritt als bei mir.</p><p>Fazit zum bereits eingeleiteten Tod meiner CD-Sammlung: Was soll’s !</p><p>Ich kann das so lapidar sagen, da sich meine Sammlung inzwischen in Form von Flac-Files und sauber eingescannten Covers auf Festplatte befindet (mit entsprechendem Backup auf Zweitplatte), ich mich also wie so viele hier im Forum der PC-bezogenen Archivierung verschrieben habe und inzwischen recht gut damit zurechtkomme. Musik-CDs kommen bei mir nur noch als einige selbstgebrannte MP3-Compilations aus dem Fundus meines Archivs zum Einsatz und sobald diese Verschleisserscheinungen zeigen sollten, werden eben neue gebrannt. Die Original-CDs mitsamt den Klappständern sind bereits aus dem Sichtbereich verschwunden und lagern nun in einem Schrank. Eigentlich schade für Jedweden mit Sammlerallüren und auch in Anbetracht des bezahlten Wertes.</p><p>Betrüblich ist die Problematik aber eher für das Gros der Musikhörenden (wir von der Audiokompression sind ja nur eine kleine Randgruppe), welches weiterhin CDs ansammeln wird (solange es die noch gibt), um dann irgendwann nach Jahren anzufangen zu schimpfen. Man hat ja keinen Einfluss auf die technische Qualität der CD, man kauft sie aufgrund der Musik die einem gefällt und nicht, weil sie von der Pressanstalt XY hergestellt wurde, die für den Reflexionslayer Phthalocyanin-Dye oder eine Gold-Silber-Legierung verwendet und somit wenigstens 100 Jahre halten soll, wie aus Fachbeiträgen zu entnehmen ist. </p><p>Und eine ganz ernste Sache ist das Verrottungsproblem auf jeden Fall für Herrn Kolasa, welcher sich den Kopf darüber zerbrechen muss, wie er am Besten der behördlichen Auflage nachkommen kann, den Bestand von 373.000+ CDs des Deutschen Musikarchivs möglichst lange für die Nachwelt am Leben zu erhalten.</p><p>Uns verbleibt nur, beim Kauf von Rohlingen auf Qualität zu achten. Ich fand folgende Empfehlung:</p><p><span style="font-size: 8px !important; line-height: 8px !important;"><span style="color: grey">-- Moderation: Empfehlungen entfernt. AudioHQ ist keine Kaufberatung.</span>.</span></p><p>Noch kurz: Erfreulich für mich war, dass EAC auch die oxidierten Scheiben aus dem Schränkchen im Secure-Mode schaffte. Nur traten bei der oben gezeigten CD3 in den letzten Tracks CRC-Fehler auf, was in Anbetracht des fürcherlich zerschundenen Randes zu erwarten war. </p><p>Hier noch einige Links für weitere Informationen:</p><p><a href="http://www.clir.org/pubs/reports/pub121/contents.html">Care and Handling of CDs and DVDs: A Guide for Librarians and Archivists </a></p><p>Ein Beitrag der&nbsp; &nbsp;<a href="http://www.unesco.org/webworld/ramp/html/r9704e/r9704e12.htm">Unesco</a></p><p>Eine recht interessante Diplomarbeit:<br /><a href="http://tud.at/uni/diplomarbeit/diplomarbeit.pdf">Informationsverlust durch die Digitalisierung</a> (PDF)</p><p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?CMD=Display&amp;DB=pubmed">Fungal bioturbation paths in a compact disk</a></p><p>Gruss</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[grelo]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=1840</uri>
			</author>
			<updated>2007-02-28T15:37:06Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9312#p9312</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9305#p9305" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>Da schon das Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek angesprochen wurde, anbei meine eher rethorisch gemeinte Frage an die Macher dieser Webseite, ob sie denn schon ihr Pflichtexemplar an die Deutsche Nationalbibliothek abgeliefert haben.&nbsp; :(&nbsp; Jedenfalls interpretiert tecChannel so den Sammelauftrag (siehe online Beitrag vom 20.09.2006, Artikelnummer 448212: &quot;Kritisch für alle Webseiten: Nationalbibliothek will digitales Deutschland archivieren&quot;).</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[enkidu]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=1849</uri>
			</author>
			<updated>2007-02-26T21:46:13Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9305#p9305</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Deshalb Langzeitarchivierung...]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9302#p9302" />
			<content type="html"><![CDATA[<div class="quotebox"><cite>DAU,26.02.2007, 01:21 schrieb:</cite><blockquote><p>Das hat man dann eben immer weiter so gehandhabt, wie damals, bis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Murphys_Law">Murphy</a> vor der Tür stand.</p><br /><p>Evtl. mag es daran liegen, dass die Folgen nun beklagt werden. Letztlich sollte sich da wohl die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Legislative">Legislative</a> noch einmal der Sache annehmen, indem entweder ein Kopierrecht für Archivierungsstellen oder eine Kopierpflicht für die Abzuliefernden gesetzlich verankert wird. In Bezug auf die Erarbeitung der nötigen Rahmenbedingungen könnte man ja dann auch auf unsere Ressource zurückgreifen. ;)</p><br /><p>P.S.: Den Ausführungen von <a href="https://www.audiohq.de/profile.php?id=1849">enkidu</a> schliesse ich mich vorbehaltslos an. Die Formulierung </p><div class="quotebox"><blockquote><p>nationales Erbe</p></blockquote></div><p> würde ich sogar auf die internationale Variante ausweiten wollen.</p></blockquote></div><p>Hallo Dau</p><p>Dieser Beitrag überschneidet sich mit meiner Antwort an Lego hier: <a href="https://www.audiohq.de/index.php?act=ST&amp;f=38&amp;t=1246&amp;st=0#entry9301">https://www.audiohq.de/index.php?act=ST&amp;f=3...&amp;st=0#entry9301</a></p><p>Es ist in der Tat so, dass sich die Legislative darüber schon seit geraumer Zeit Gedanken macht dabei aber laufend von der rasanten Entwicklung überrollt wird, zugleich bei der Aufarbeitung der schon bestehenden Bestände zu keiner wirklich langzeittauglichen Lösung kommt.</p><p>Ob es eine solche derzeit nicht gibt oder nicht geben soll, sei mal dahingestellt. In jedem Falle wäre hier eine ganze Menge dazu zu sagen wie die Vergabe von Ausschreibungen an die (in diesem Falle) Soft und Hardwareindustrie zustandekommt, in welcher Form Pflichtenlisten erstellt und auf deren Umsetzung geachtet wird, inwiefern Konventionalsanktionen ausgehandelt bzw im Endeffekt dann durchgesetzt werden. Gerade ein föderales Land wie Deutschland leidet da auch durchaus an seiner dezentralen Struktur.</p><br /><p>Aber damit inzwischen nicht genug: In einigen Bereichen - und da gehört durchaus der Kulturelle mit dazu - hat inzwischen auch Brüssel ein Wort mitzureden. Von dort kommt freilich noch nicht viel, weil es dort bislang niemanden so wirklich interessiert.&nbsp; Allerdings ... geht es um Lobbyarbeit, dann wird in Brüssel überwiegend &quot;Archiv = DRM&quot; gedacht.&nbsp; Das ist kein Witz, ich habe oft genug genau mit diesem Problem zu tun.</p><p>Pikanterweise ist die Gesamtproblematik reproduzierbarer und harmonisierter Langzeitarchive vor gut 7 Jahren durch einige Landesfinanzdirektionen angeworfen worden: Dort beklagte man nämlich, dass länderübrgeifende Weitergaben von im Bundesland A gespeicherten Steuerinformationen nur ausnahmsweise im Bundesland B direkt weitervewendet werden konnten. Nein, auch heute noch muss oft genug die gesamte Steuerakte per Hand neu erfasst werden ... </p><p>Was die Nationalbibliotheken betrifft: Es war ziemlich genau so wie Sie es vermuten: In den 80ern konnte man sich noch nicht vorstellen, dass CDrs nicht so lange halten, noch weniger allerdings konnte man sich vorstellen, welches mengenmässige Ausmass die Speicherung archivpflichtiger Inhalte auf solchen Medien annehmen würde.</p><p>freundliche Grüsse, Valerie</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[Valerie_S]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=2711</uri>
			</author>
			<updated>2007-02-26T17:40:56Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=9302#p9302</id>
		</entry>
</feed>
