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	<title type="html"><![CDATA[AudioHQ - Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
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	<updated>2009-07-05T00:33:56Z</updated>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
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			<content type="html"><![CDATA[<p>@start78: Ich lüge mir nicht in meine eigene Tasche. Ich hab den Eindruck, daß du dich ziemlich verblendet auf einem Anti-Raubkopie-Trip befindest. Kann mich aber auch täuschen.</p><p>Ich hab nicht behauptet, daß es richtig ist, sich Musik »illegal runterzuladen«. Aber es ist in meinen Augen deutlich weniger falsch als das, was »die MI« macht. Ich verteidige keine der beiden Seiten. Im Grunde ist es mir völlig egal. Mit ihrem Lobbyismus überschreitet die MI aber eine viel wichtigere Grenze, als Leute, die sich Musik aus dem Netz ziehen.</p><p>Zum Thema: Mir ist nicht mehr ganz klar, was mit Konsumentenreife gemeint war/ist, dafür ist der Thread zu alt. Aber meiner Meinung nach sollte man Musik einfach so kopieren können und dürfen. Unabhängig davon, ob man dafür bezahlt hat. Konsumenten zu erziehen kann nicht der Zweck des Kopierschutzes sein.</p><p>Ach was, mir hängt das Thema auch zum Hals raus. Ich glaub, ich hab schon alles gesagt, was ich dazu zu sagen hab. Abwarten und schauen, ob die MI verreckt oder nicht.</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[Edoardo]]></name>
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			</author>
			<updated>2009-07-05T00:33:56Z</updated>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
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			<content type="html"><![CDATA[<p>Die im Zusammenhang mit der eigentlichen Themenstellung stattfindende Reduktion auf die Problematik der P2P-Netzwerke stört mich inzwn. zunehmend, da das Filesharing ja auch auf völlig anderen Ebenen stattfinden kann. Voraussetzung ist da für mich vor allem, dass der jeweils &quot;Anbietende&quot; über ein käuflich erworbenes Original verfügt, welches er digital vervielfältigt hat.</p><p>Den Urheber, wie auch den Rechteverwerter, mag es stören, dass diese Kopie, bei entsprechendem Hintergrundwissen, auf recht hochwertige Art und Weise erstellt worden ist, dennoch handelt es sich, unter der von mir angesprochenen Voraussetzung, schlicht und ergreifend erst einmal &quot;nur&quot; um selbige.</p><p>Um zum ursprünglichen Ausgangspunkt zurückzukehren: Das Ende der &quot;Kopierschützerei&quot; im Audiobereich führe ich weiterhin auf die Bemühungen entsprechend Engagierter oder &quot;des Marktes&quot; zurück, denn stichhaltige Gegenargumente wurden m.E. bisher <strong>nicht</strong> erbracht.</p><p>Gruss</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[DAU]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=245</uri>
			</author>
			<updated>2009-07-01T01:21:27Z</updated>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11387#p11387" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>@start78,<br />der Kreis schließt sich. Wir beide waren schon in Tauschbörsen unterwegs, aber das ist einige Jahre&nbsp; her. Das was wir gefunden haben, war Musik aus den Charts der 50er bis 90er Jahre, die schon als Single, LP oder eben auch aufgewärmt als CD erneut verkauft wurde und sicher auch schon auf diversen gekauften Tonträgern bis hin zu selbst gemachten Kassetten oder Bändern bei uns lagerten. Wir haben damals per Radioaufzeichnung gestohlen und die Musikindustrie hat uns bekämpft, aber der Gesetzgeber war auf unser Seite. Wir haben aus PHP2 gezogen und die Musikindustrie hat unser Tun und Handeln verpennt, da gerade alles doppelt und dreifach auf CD&#039;s gepresst wurde und die Mehrheit noch fleißig CD&#039;s kaufte, denn PC&#039;s waren noch nicht so verbreitet. Der Rückgang hängt also nicht nur an PHP, sondern auch daran, wie hoch die Bereitschaft und finanzielle Kaufkraft ist, nach LP, CD auch noch DRM-verseuchten Download, später Schmalspur-MP3 und noch später Flac-Download für für viele Euronen zu erwerben. Das ist wohl auch schon etwas, was viele Künstler stört und noch mehr mögliche Konsumenten haben sich aus dieser Kostenfalle mit dem Internet befreit. Dort wird jede Musikdatei wie ein Kulturgut gesehen, die einen Künstler zwar leben lässt, aber eben nicht wie Michael Jackson im Luxus sterben lässt.</p><p>Zwischenzeitlich wurden die Fresskörbe für Musikhungrige 2 Stufen höher gehängt und wer sich dennoch bedient, weil er vielleicht noch nicht die Technik, nicht die richtigen Programme, nicht das Wissen und nicht Euronen oder Dollar besitzt, um sich die gewünschte Musik legal zu beschaffen oder zu kaufen, trifft auf Gesetze, die uns noch nicht treffen konnten. Teilweise ahnen die meisten noch nicht mal, das mit einem Download auch ein besonders verfolgter und finanziell unverschämt hoch bestrafter Upload stattfindet.</p><p>Wenn die Musikindustrie so weiter macht, erreicht sie nie die breit angelegte und auch von Dir gewünschte Konsumentenreife. Nach meiner Meinung vernichtet die Musikindustrie Kulturgut aus Unwissenheit über Preiselastizitäten, aus kurzfristiger Gier und weltfremden Vorstellungen wie man den zahlenden Kunden erreicht. Deshalb denken eben viele wie Du nur noch emotional aufgeladen, das die sich Ihre nicht verkauften CD&#039;s tief in den Allerwertesten schieben sollen. Ich sehe das differenzierter, würde mir aber wünschen, das die vernünftigen Stimmen und Denker auch in dieser Industrie das Musikmanagement in die Hände bekommt. Die alte Garde hat versagt und sollte sich nach mehreren Jahren schlechten Managements aufs Altenteil verlegen. Mit mehr Verständnis und kundenfreundlichen Handeln erzieht man besser als mit der juristischen Keule. Konsumentenreife braucht positive Emotionen und Einsichten, nicht Gegnerschaft und juristische Scharmützel.</p><p>Wir konnten unsere Konsumentenreife einfach schneller erreichen, was sicher auch mit dem Bildungsstand zu tun hatte. Raritäten von armen Künstlern haben wir damals nicht bekommen oder wollten wir auch nicht, da wir solche Künstler lieber direkt mit Konzerten und Verkäufen vor Ort stützen wollten. Ich nehme wie Du an, dass es heute noch so ist.</p><p>Nein heute muss nichts mehr über Tauschbörsen gemacht werden, aber wissen das schon alle? Sind alle P2P-Piraten, die vor einigen Jahren gezogen haben heute fein raus und nur die Deppen von heute in der neuen Härte der verschärften Gesetze? Edle Raubritter kommen sicher in der vollen Rüstung an und kennen alle legalen aber dennoch bezahlbaren oder sogar kostenfreien Wege.</p><p>Ungeschützte und schlecht ausgebildete PHP-Reiter mögen sich zwar gelegentlich auch wie Retter der Welt fühlen oder die große Klappe haben, aber die zur Verantwortung zu ziehen ist fast wie 1,9 Mio. Dollar für Mundraub. Aber die juristischen Besserwisser und materiell bzw. intellektuell besser gestellten Musik- und Kulturverwalter können das schon objektiv nach der jeweils von ihnen gestalteten Gesetzeslage beurteilen ;-)</p><br /><br /><p>Der Konsument bestimmt schon seit Einführung der Marktwirtschaft, welches Produkt wo und wann auf welchem Wege zu welchem Preis in seinen Einkaufskorb gelangt. Geschenkt nehmen große Menschenmassen fast alles sofort und fast unbezahlbar einige Millionäre vielleicht gelegentlich mal ein Unikat. Ich hoffe Musik wird in noch viel höherer Stückzahl Kulturgut und nicht unverkäufliches Unikat.&nbsp; Sozialkaufhäuser oder die Tafel sind sicher nicht für Dich und mich, aber eben doch für Jammie Thomas-Rasset gemacht. Gloria Estefan, Green Day, Sheryl Crow und Richard Mark haben sicher nichts dagegen, wenn Milliarden Menschen, die dafür nichts bezahlen können, diese Musik kostenfrei tafeln könnten, solange Sie sich selbst Ihren Kaffee noch bei&nbsp; Tchibo kaufen können und der Mercedes auch noch drin ist, weil wir gegen Entgelt konsumieren. Wer es sich leisten kann, sollte auch großzügig und barmherzig sein. </p><p>Vielleicht sollte Jammie Thomas-Rasset wie ein Schwarzfahrer mit 50 € pro Schwarzfahrt bestraft werden. Dann passt auch dieser Vergleich wieder besser und wer laut wird darf gern 2 x zahlen.</p><p>Die tatsächliche Schadenshöhe ist auch bei der Bahn nicht klar zu fixieren, aber ich habe dort noch nie von aberwitzigen Millionenstrafvorstellungen gehört. </p><p>Auch ich bin geneigt, der Musikindustrie zu glauben, das es einen Zusammenhang zwischen&nbsp; Verkaufszahlen mit illegalen Downloads gibt. Ich würde mir nur alle Gutachten und wissenschaftlichen Untersuchungen ansehen und nicht nur die wahnwitzigen Negativberechnungen der von der Musikindustrie bezahlten Gutachter.</p><p>Die Positiveffekte aus anderen Gutachten sind genauso zu würdigen und der Zusammenhang von Preis und Menge zu beachten. 100 Gigabyte Musik wird nicht für 1 Euro das Stück eingekauft. Bei Preisen von 1 Euro erreicht man nicht einmal jeden 10ten möglichen Käufer und wenn einer dazu kauft, dann kaum über 3 – 4 CD&#039;s im Jahr (sagt die Musikindustrie selbst). Brachland wo man hinschaut. Sicher kann man für große Mengen Flatpreise von Napster oder Rhapsody aber nicht mehr heranziehen.</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[Helium Fan]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=1097</uri>
			</author>
			<updated>2009-06-28T21:27:33Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11387#p11387</id>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11386#p11386" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>An welcher Stelle habe ich behauptet, daß ich miemals in einer Tauschbörse unterwegs war? Als Mensch mit Hang zur PC- und Internetsucht habe ich schon einiges ausprobiert, natürlich auch diverse P2P-Programme. Vor ein paar Jahren konnte man den Mainstream von den &quot;musikalischen Randgruppen&quot; anhand der Trefferquote eindeutig unterscheiden. Das verleitet mich zu der Annahme, daß auch heute noch die Chart-Breaker deutlich leichter zu ziehen sind als Raritäten.</p><p>Du hast also recht: Ich stelle eine Behauptung auf, die ich nicht konkret belegen kann. Es wird sich aber bestimmt jemand finden, der diese Behauptung anhand einiger Stichproben stützen bzw. widerlegen kann.</p><p>In den letzten Tagen gab es mehrere P2P-Diskussionen auf heise.de, mir hängt das Ganze also entsprechend zum Hals raus. Es gibt doch Möglichkeiten, legal an kostenlose Musik zu kommen (vom Radio aufnehmen zum Beispiel). Warum muss es über Tauschbörsen gemacht werden? Am liebsten würde ich den ganzen weltfremden, geizkrägigen, werteverneinenden P2P-Piraten ihre Musik tief in den Allerwertesten schieben (mitsamt der Festplatte auf der sie gespeichert sind). Wer diese Quellen nutzt sollte lieber die Klappe halten, anstatt sich als Retter der Welt aufzuspielen...</p><p>Sorry, aber das hatte ich gerade nötig!</p><p>Ich finde es verständlich, daß sich ein Richard Mark für den Ausgang dieses Prozesses schämt. 1,9 Millionen klingen verdammt unverhältnismäßig (mir fehlen das Insiderwissen und ein Jura-Studium, um das objektiv beurteilen zu können). Auf der anderen Seite hat er selbst etwas gegen illegale Downloads. Teufel links &lt;-&gt; Engel rechts...</p><p>Zum Thema alternative Vertriebswege:<br />Seit wann bestimmt der Konsument, auf welchem Betriebsweg ein Produkt vermarktet werden soll? Wenn ich weiß oder der Meinung bin, daß für ein Produkt Menschen ausgebeutet werden, muss ich es allein mit meinem Gewissen vereinbaren, ob ich es kaufen bzw. überhaupt haben will. Aber es hilft niemanden (ausser meinem Kontostand), wenn ich es mir illegal kostenlos besorge. Dem einen gefällt das Angebot von EMusic - mir gefallen CDs, die bei Media Markt und Amazon angeboten werden. Bin ich ein schlechter Mensch, weil bei dem von mir bevorzugten Vertriebsmodell der Urheber eventuell weniger an einem einzelnen Verkauf verdient als bei der Alternative? Sind EMusic Käufer auch so konsequent und holen ihren Kaffee im Eine-Welt-Laden und nicht bei Tchibo?</p><p>Wenn ich im Zug sitze und zusehe, wie dem ertappten Schwarzfahrer neben mir ein schmerzlich hoher Geldbetrag abgenommen wird, stelle ich mich sicher nicht gegen den habgierigen Kontrolleur oder den noch habgierigeren Rüdiger Grube (der ein vielfaches des Lockführers verdient und mich noch nie persönlich von A nach B gebracht hat). Ich ergötze mich auch nicht daran, daß der Schwarzfahrer erwischt wurde. Aber wenn der arme Tropf anfängt rumzupöbeln und Kontrolleur, Bahn und Bullenstaat beschimpft, kommt mir schon ordentlich die Galle hoch!</p><p>Schwarzfahren ist übrigens mein aktueller Lieblings-Vergleich: Schadet Schwarzfahren der Bahn? Der Bahn entsteht kein Verlust, wenn ich schwarzfahre. Der Zug wäre ja auch ohne mich gefahren!</p><p>Ich bin geneigt, der Musikindustrie zu glauben, wenn sie zurückgehende Verkaufszahlen mit illegalen Downloads begründen. Schließlich kenne ich genügend Prahlereien von zig-Gigabyte-großen Musiksammlungen...</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[start78]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=871</uri>
			</author>
			<updated>2009-06-28T19:24:44Z</updated>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
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			<content type="html"><![CDATA[<p>@start78<br />wenn ich nicht selbst oft in Tauschbörsen unterwegs bin, würde ich keine Aussage darüber wagen, ob vergriffene Alben über Tauschbörsen nur schwer oder leicht zu finden sind.</p><p>Wie häufig sollte man dort gewesen sein, um das Urteil „oft“ sicher abgeben zu können?</p><p>Wenn das ganze nicht aus eigener Erfahrung/Anschauung, sondern logisch/mathematisch abgeleitet wird, ergibt sich ein anderes Problem:</p><p>Werke von „armen beraubten???“ Künstlern, die so gut wie nichts verkaufen dürften sich dann oft gar nicht in Tauschbörsen befinden und die meisten Treffer gäbe es tatsächlich dort, wo Kunden Ihre Künstler schon zu mehrfachen Millionären gemacht haben. Also nochmals 1, 9 Millionen von Jammie Thomas-Rasset für Gloria Estefan, Green Day, Sheryl Crow und Richard Mark, damit die sicher durch den kalten Winter kommen. </p><p>Nein da stimmt etwas nicht!</p><p>Selbst der bestohlene Richard Mark kritisiert die RIAA scharf. Er findet es beschämend, wie sein Name mit diesem Prozess in Verbindung gebracht wird. Er hat immer Einwände gegen die Praxis von illegalen Downloads gehabt, aber auch Sympathien gegenüber durchschnittlichen Musikfans, die durch habgierige Aktionen großer Labels finanziell missbraucht wurden. Statt die Musikindustrie zu pflegen und alles für die Musikfans zu tun, haben sie sich hauptsächlich darauf verschrieben, den Konsumenten aufzureiben und ihre eigenen Taschen zu füllen.</p><p>Ich meine, wenn die Musikindustrie weiter behauptet, nur mit den Top10 der Charts Geld zu verdienen, sollten alle Künstler, die nicht dort landen im Interesse dieser Industrie eigene Wege z.B. in Form einer Kulturflatrate oder einer Flatrate-Gemeinschaft unabhängiger Künstler zu gehen. Die hätten dann nicht mehr das alte Freund-Feind-Bild, sondern Milliarden zahlende Kunden und einen Umsatz, der einen vielfaches der heutigen Musikindustrie ausmachen würde. Wahrscheinlich würden sogar die letzten Top 10 noch folgen und das Kapitel der Großen wäre Geschichte.</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[Helium Fan]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=1097</uri>
			</author>
			<updated>2009-06-27T20:35:16Z</updated>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11380#p11380" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>Vergriffene Alben sind oft auch über Tauschbörsen nur schwer zu finden. Da hat man meist bei Ebay oder Plattenbörsen mehr (/schneller) Erfolg. Ein gutes Argument für einen Ausnahmefall, trotzdem nicht ausschließlich über Tauschbörsen lösbar.</p><p>Die meisten Treffer wird man mit Sicherheit für Sachen haben, die es überall zu kaufen gibt. Und das wird auch am eifrigsten &quot;getauscht&quot;.</p><p>Die Sache mit dem wirksamen Kopierschutz ist das einzige, was mich wirklich an der neuen Auflage des Urheberrechts stört. Glücklicherweise behauptet der heise Verlag, daß in diesem Fall die Analoge Kopie erlaubt ist. Ich sehe das zwar etwas anders (wie kann es eine legale Kopie von etwas geben, das nicht kopiert werden darf?), bin aber andererseits auch der Auffassung, daß die Mehrzahl der verwendeten KS-Systeme bei AudioCDs schlichtweg unwirksam sind: Mit einer glücklichen Kombination von Hard- und Software bekommt man vom Kopierschutz nichts mit =&gt; nicht wirksam.</p><p>Alle 10 Jahre? Mal abwarten. Früher gab es ja auch keine ernstzunehmenden Versuche, einen Kopierschutz anzuwenden (oder?).</p><p>Natürlich meine ich mit Schutzmaßnahmen DRM und KS. Das Urheberrecht alleine genügt ja offensichtlich ganauso wenig wie das StGB gegen Ladendiebstahl hilft.</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[start78]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=871</uri>
			</author>
			<updated>2009-06-25T19:16:49Z</updated>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11379#p11379" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>Hmmm ...</p><p>Erkennbar in allen Diskussionen rund um das Massenphänomen &quot;Musikdownload&quot; war und ist, daß das &quot;napstern&quot; als Erklärung für jede Art von Ungemach in den &quot;betroffenen Märkten&quot; herhalten musste und muss.</p><p>Selten bis gar nicht wurden simple Marktverschiebungen und das Auftreten neuer Medien und damit zusammenhängender Umverteilungen und verändertes Käuferverhalten breit in den Medien oder der Gesallschaft diskutiert.&nbsp; &nbsp; &nbsp;</p><p>Komisch auch, auf welch hohem Niveau und wer da alles rumjammert und sich beschwert, gleichzeitig aber politisch seine Lobby-Arbeit vorantreibt. <br /> *&nbsp; Die Anwälte beschweren sich wegen der Einkünfte aus Serienabmahnungen<br /> *&nbsp; Die Provider, weil es ohne die &quot;Runterladerei&quot; wohl nie so schnell mit der Verbreitung des DSL-Netzes geklappt hätte<br /> *&nbsp; Die Werbeagenturen und Medienkonzerne haben es immens schwer das Käuferverhalten zu berechnen, verdammt<br /> *&nbsp; ...</p><p>(kann man seitenweise fortführen)</p><p>Auffällig:<br /> *&nbsp; Verläßliche und unmanipulierte Zahlen gab es meines Wissens nie, es wurde und wird viel geschätzt. <br /> *&nbsp; Zahlen von in Konkurs gegangenen bekannteren Musiklabels fehlen ebenso.<br /> *&nbsp; Künstler die ursächlich durch Tauschbörsen in die Privat-Insolvenz getrieben wurden sind sehr wenige bekannt <br /> *&nbsp; ...</p> <br /><br /><p>Überhaupt; vieles rund um die hier diskutierten Phänomene und Beobachtungen waren und sind spekulativ. Es bedarf ja manchmal schon wüster Hangeleien und Verdrehereien durch Politiker oder der Juristerei um sowas wie einen Schaden überhaupt genau zu lokalisieren und dem allgemeinen Rechtsverständnis eines Normalbürgers zu erklären.&nbsp; </p><p>Ins Reich der Spekulation ordne ich auch Dinge ein, wie etwa die hier angesprochene &quot;Konsumentenreife&quot;.</p><p>Gruß<br />Jochen</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[Lego]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=3</uri>
			</author>
			<updated>2009-06-25T19:12:49Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11379#p11379</id>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11377#p11377" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>@ start78</p><div class="quotebox"><blockquote><p>Welchen Grund sollte ich haben, mir ein Lied über eine Tauschbörse herunterzuladen (abgesehen davon, daß ich mir das Geld für den Kauf spare)? Formuliere die Antwort aber bitte so, daß ich endlich auch erkenne, warum ich das Recht dazu habe (/haben sollte), mir ein Lied auf diesem Weg zu beziehen.</p></blockquote></div><p>Da gäbe es schon mal einen Grund: Vergriffene Alben bzw. CDs z.B., denn nicht immer hat man das Glück, dass es noch einmal eine Wiederveröffentlichung wie beispielsweise die vom A.R. &amp; Machines-Album <a href="http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?albumId=7659&amp;content=review&amp;left=newReviews2&amp;top=reviews">&quot;Die grüne Reise&quot;</a> gibt.</p><p>Zur Privatkopie: Die war aber, formal gesehen, auch nur solange möglich, bis der Gesetztgeber in Deutschland die Umgehung von Kopierschützen verbot. Das entsprechende Gesetz hängt übrigens weiterhin wie ein Damoklesschwert über uns allen, auch wenn es durch den Kopierschutz-Verzicht erst einmal an Relevanz verloren hat.</p><p>Zur &quot;Erziehung&quot;: Deiner Logik zufolge müsste dann ja, sagen wir mal, alle 10 Jahre die &quot;Kopierschützerei&quot; wieder losgehen, damit neue Generationen auch wieder &quot;sensibilisiert&quot; bzw. &quot;erzogen&quot; werden, oder? (Ist nur mal so ein Gedanke am Rande... ;))</p><div class="quotebox"><blockquote><p>Was die Vermarktung ohne Schutzmaßnahmen angeht: Das könnte in einer heilen Welt wunderbar funktionieren. In dieser heilen Welt dürfen gerne auch mp3s (und Blumen) über den Gartenzaun vermehrt werden. Leider leben wir nicht in dieser heilen Welt, sondern in unserer ganz normalen Welt, in denen selbst 99 Cent zu viel für ein Musikstück ist.</p></blockquote></div><p>Wenn Du mit den Schutzmassnahmen DRM oder Kopierschütze im Allgemeinen meinen solltest, dann frage ich Dich, warum z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EMusic">EMusic</a> so erfolgreich ist.<br />Wenn Du damit das Urheberrecht meinen solltest, dann bitte ich Dich zu bedenken, dass z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netlabel">Netlabel</a> mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons">Creative Commons</a>-Lizenzen neue Möglichkeiten ausprobieren. Sie fahren damit z.T. nicht schlecht. Andererseits finden u.a. bei hier ansässigen Labels aber derzeit auch <a href="http://www.realvinylz.de/genre/netlabel-update-2009-kompromiss-mit-zukunft/">Veränderungen</a> statt, da Creative Commons und eine GEMA-Mitgliedschaft nicht &quot;kompatibel&quot; sind. Deshalb versuchen ja einige Vertreter der Szene diesem Problem mit einer Umwandlung zum sogenannten &quot;Hybrid-Label&quot; zu begegnen. Andere entschieden sich inzwn., nur noch ein reines Digital-Label zu betreiben, weil sie meinen, damit den jeweils vertretenen Künstlern am besten gerecht werden zu können. Auch da mag die GEMA-Problematik, ganz abgesehen von kommerziellen Gesichtspunkten, eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben. Auf DRM oder Ähnliches wurde und wird auch dort grundsätzlich verzichtet.</p><p>Gruss</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[DAU]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=245</uri>
			</author>
			<updated>2009-06-24T20:18:26Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11377#p11377</id>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11376#p11376" />
			<content type="html"><![CDATA[<div class="quotebox"><blockquote><p>Weißt du, was der MI wirklich schaden würde? Wenn man massenhaft CDs klauen und verschenken (oder verkaufen) würde. Da würde echter wirtschaftlicher Schaden entstehen. Allerdings auch für die Händler.</p></blockquote></div><p>Den finanziellen Schaden durch den Diebstal einer CD kann man jedem Kind klarmachen. Aber man muss als mündiger Mensch schon ein wenig naiv sein, wenn man das (illegale) Kopieren von Musik nicht als echten wirtschaftlichen Schaden erkennt.</p><p>Entsprechend naiv stelle ich ich folgende Behauptung auf:<br />Tauschbörsennutzer laden sich nur Titel, die sie gar nicht haben (und erst recht nicht hören) wollen, während sie alles was sie tatsächlich konsumieren wollen auch kaufen. Durch das Herunterladen vollbringen sie nebenbei noch ein Gutes Werk, weil sie damit irgendwie zur Befreiung unterdrückter Künstler beitragen.<br />Außerdem ist das Urheberrecht ein Konstrukt, dessen alleiniges Ziel die Bereicherung der MI ist.</p><p>Ich habe es satt, die Diskussion auf diesem Niveau zu führen. Wer sich in die eigene Tasche lügt, dem ist mit Logik nicht beizukommen. Trotzdem bitte ich Dich um eine Erklärung:<br />Welchen Grund sollte ich haben, mir ein Lied über eine Tauschbörse herunterzuladen (abgesehen davon, daß ich mir das Geld für den Kauf spare)? Formuliere die Antwort aber bitte so, daß ich endlich auch erkenne, warum ich das Recht dazu habe (/haben sollte), mir ein Lied auf diesem Weg zu beziehen.</p><p>Wenn Du mir das erklärt hast belege ich Dir gerne, daß das Urheberrecht schon vor über zehn Jahren existiert hat und daß schon damals die Vervielfältigung von Tonträgern ausschließlich zu privaten Zwecken erlaubt war. Und ich zitiere jede Stelle im Urheberrecht, die das Verteilen dieser Privatkopie im engen persönlichen Umfeld (und damit natürlich auch über P2P-Netze) erlaubt.</p><p>Sollte ich Dir jetzt zu unrecht unterstellt haben, Musik auf illegalen Kanälen zu besorgen, möchte ich mich entschuldigen. Es ist natürlich Dein gutes Recht, die großen Labels und die bei ihnen unter Vertrag stehenden Künstler zu boykottieren, indem Du dir keines ihrer Produkte (ob käuflich oder anders) zulegst.</p><p>@Helium Fan:<br />Es gibt übrigens auch bei Blumen geschützte Sorten, die selbst ein Gärtner nur gegen Lizenzabgaben vermehren darf. Und ich weiß aus Erfahrung, welcher Aufwand betrieben werden muss, um manche Blumen zu vermehren. Den Steckling in die Erde zu stecken ist nicht einmal die halbe Miete. Je länger ich darüber nachdenke, desto weiter entfernt sich das Beispiel von der Musik. Stell Dir einfach vor, du müsstest die Musik selbst nachsingen...</p><p>Was die Vermarktung ohne Schutzmaßnahmen angeht: Das könnte in einer heilen Welt wunderbar funktionieren. In dieser heilen Welt dürfen gerne auch mp3s (und Blumen) über den Gartenzaun vermehrt werden. Leider leben wir nicht in dieser heilen Welt, sondern in unserer ganz normalen Welt, in denen selbst 99 Cent zu viel für ein Musikstück ist.</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[start78]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=871</uri>
			</author>
			<updated>2009-06-24T07:59:51Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11376#p11376</id>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11374#p11374" />
			<content type="html"><![CDATA[<div class="quotebox"><cite>start78,19.06.2009, 21:41 schrieb:</cite><blockquote><p>@Edoardo:<br />Ja, ich bin auf Seiten der MI. Damit bezeichne ich die Summe der Firmen, die von Künstlern mit dem Vertrieb ihres geistigen Eigentums beauftragt wurden. Und obwohl Dich mein Standpunkt zu Filesharing, Kopierschutz usw. nicht interessiert: Ich respektiere den Wunsch der MI und der Künstler, mit ihrem Produkt Geld zu verdienen. Ich will schließlich mit meinem Produkt auch Geld verdienen und sehe es nur ungern, wenn sich jemand meine Produkte aneignet, ohne dafür zu bezahlen...</p></blockquote></div><p>Ich respektiere den Wunsch der <em>Künstler</em>, mit ihrer Musik Geld verdienen zu wollen. Aber zum einen gibt es auch da sowas wie Gier, und zum anderen hab ich glaube ich deutlich genug differenziert, von wem ich spreche: Zumindest die großen Labels, die mit ihrer unsäglichen Lobbyarbeit die Politik verseuchen, die verachte ich zutiefst. Und Künstler, die mit diesen Firmen gemeinsame Sache machen, auch:</p><div class="quotebox"><cite>Helium Fan,20.06.2009, 11:44 schrieb:</cite><blockquote><p>Wenn der Künstler oder sein Verwerter sich zum Feinde macht, kann er nicht mehr erwarten, dass seine Produkte geliebt und gekauft werden. Zwischzeitlich ist es sogar so, das Werke bestimmter Künstler und Konzerne in einer riesigen gleichgesinnten Gemeinde bewußt ignoriert werden. Die Sahelzone lässt grüßen.</p></blockquote></div><p>Zum Beispiel Metallica. Diese Leute haben nicht im geringsten begriffen, in welcher Zeit wir leben.</p><div class="quotebox"><cite>start78,20.06.2009, 12:55 schrieb:</cite><blockquote><p>Hier geht es nur um meine Einschätzung, daß das Verhalten der MI (inklusive Millionenklagen und Kopierschutzsystemen) dazu geführt hat, daß man heute besser weiß, welche Quelle legal und welche illegal ist.</p></blockquote></div><p>Ah ja. Anders war das auch nicht zu erreichen.</p><div class="quotebox"><cite>start78,20.06.2009, 12:55 schrieb:</cite><blockquote><p>Ich gönne jedem Künstler seinen Obulus und mir ist es im Prinzip egal, wie er sich vermarktet. Wenn er sich allerdings entschieden hat, Teil des bestehenden MI-Systemes zu werden, ist das seine Entscheidung. Die &quot;alten&quot; Vermarktungswege der MI funktionieren noch hinreichend gut und darum werde ich wohl noch eine Weile CDs kaufen, die mir im Radio gefallen oder auf irgendeinem anderen Weg an mein Ohr dringen...</p></blockquote></div><p>Mir ist es auch egal, wie sich ein Künstler vermarktet. Ich bin aber der Meinung, daß er bei rückwärtsgewandten Plattenfirmen und bei der GEMA sehr schlecht aufgehoben ist. Ich werde dieses System verachten und boykottieren. Und ich bin froh darüber und stolz darauf, daß ich mir, im Gegensatz zu vielen Leuten (auch im Gegensatz zu Leuten, die ich kenne), soviele Gedanken dazu gemacht habe, daß ich diesen Standpunkt beziehen kann.</p><p>Das nenne ich Konsumentenreife. Theoretisch hat der Verbraucher die Macht. Praktische hätte er sie, wenn er es wüßte und wissen wollte.</p><p>Die MI hat vor allem eines erreicht: Wenn ich Worte wie »Rechteverwerter« höre/lese, stelle ich mich innerlich unwillkürlich auf eine Konfrontation mit einem feindlichen, verabscheuungswürdigen Etwas ein. Die Buchverbände usw. machen (verspätet?) genau den gleichen Fehler.</p><p>PS:</p><div class="quotebox"><cite>start78,19.06.2009, 21:41 schrieb:</cite><blockquote><p>Das angesprochene Urteil hätte gerne auch zwei Nullen niedriger ausfallen können. Das ändert aber nicht daran, daß Frau Thomas-Rasset etwas illegales getan hat.</p></blockquote></div><p>Frau Thomas-Rasset ist böse, dafür gehört sie angemessen bestraft.</p><div class="quotebox"><cite>start78,19.06.2009, 21:41 schrieb:</cite><blockquote><p>Das ist ja der Kern des Threads: 1998 hat ein Großteil der P2P-Nutzer geglaubt, es wäre legal. Heute sind sie (auch dankt kopiergeschützter CDs) sensibilisiert und wissen, daß man Musik nicht einfach so kopieren darf.</p></blockquote></div><p>Das ist keine Tatsache. Das ist vielleicht deine Meinung. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht hat die MI dir das auch nur eingeredet. Beleg das doch mal.</p><p>Weißt du, was der MI wirklich schaden würde? Wenn man massenhaft CDs klauen und verschenken (oder verkaufen) würde. Da würde echter wirtschaftlicher Schaden entstehen. Allerdings auch für die Händler.</p><p>Im Moment passiert etwas ganz anderes: Der Markt schrumpft. Wir wollen deren Scheiß nicht mehr. Bei deren Benehmen schon gar nicht. Wer zieht da wohl den Kürzeren?</p><div class="quotebox"><cite>start78,20.06.2009, 12:55 schrieb:</cite><blockquote><p>Ich werde auf jeden Fall nicht versuchen, die gebeutelten Künstler aus den Mühlen der parasitären Vermarktungsmaschinerie zu befreien, indem ich Konsumboykott ausübe oder mir meine Musik durch die Hintertüre besorge.</p></blockquote></div><p>Ich schon. Vielleicht merken sie es ja rechtzeitig.</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[Edoardo]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=1818</uri>
			</author>
			<updated>2009-06-23T23:10:41Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11374#p11374</id>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11352#p11352" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>Für die Fehler der MI habe ich ja den anderen Thread eröffnet. Das müssen wir nicht hier diskutieren. Hier geht es nur um meine Einschätzung, daß das Verhalten der MI (inklusive Millionenklagen und Kopierschutzsystemen) dazu geführt hat, daß man heute besser weiß, welche Quelle legal und welche illegal ist.</p><p>Ich gönne jedem Künstler seinen Obulus und mir ist es im Prinzip egal, wie er sich vermarktet. Wenn er sich allerdings entschieden hat, Teil des bestehenden MI-Systemes zu werden, ist das seine Entscheidung. Die &quot;alten&quot; Vermarktungswege der MI funktionieren noch hinreichend gut und darum werde ich wohl noch eine Weile CDs kaufen, die mir im Radio gefallen oder auf irgendeinem anderen Weg an mein Ohr dringen...</p><p>Ich werde auf jeden Fall nicht versuchen, die gebeutelten Künstler aus den Mühlen der parasitären Vermarktungsmaschinerie zu befreien, indem ich Konsumboykott ausübe oder mir meine Musik durch die Hintertüre besorge.</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[start78]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=871</uri>
			</author>
			<updated>2009-06-20T10:55:35Z</updated>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11350#p11350" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>@start78,<br />es gibt noch mehr Gemeinsamkeiten zwischen Blumen- und Musikklau, deshalb gefällt der Vergleich wohl auch so sehr.</p><p>Nach einer Studie von Harvard Professor Dr. Felix Oberholzer-Gee befördert illegal heruntergeladene Musik den Verkauf legaler Musik eher, als das er schadet. Hätte Jammie Thomas-Rasset da nicht auch einen Vergütungsanspruch, der mit Stützung auf diese Harvard-Studie gesetzlich durchzusetzen wäre? Vielleicht könnte das gegeneinander verrechnet werden ;-) Schlusssatz bei Heise: „...dann klagt die Phonoindustrie womöglich gegen ihre besten Kunden“</p><p>Quellen u.a.</p><p><a href="http://www.marcus-schuler.com/2007/02/15/musikpiraterie-hat-kaum-einfluss-auf-legale-cd-verkaeufe/">http://www.marcus-schuler.com/2007/02/15/m...e-cd-verkaeufe/</a></p><p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17076/1.html">http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17076/1.html</a></p><p>Was haben Musik- und Blumenliebhaber gemeinsam? Sie wollen viel von dem haben, was sie lieben, können aber je nach Einkommenssituation immer nur ein Bruchteil davon erwerben und nutzen sicherlich jede Möglichkeit, etwas kostenlos oder sehr günstig zu bekommen. Liegt hier nicht der Schlüssel zum Markterfolg? Besonders hohe Kauf- oder Klaureize gibt es, wenn man unmittelbar vor den eigenen Augen die Blume oder die MP3 sieht. Natürlich kann ich als Blumen- oder Musikproduzent meterhohe Mauern, Zäune, Kameras, Detektive, als Unrechtsorganisation oder Staat vielleicht sogar Abschussanlagen, drakonische Freiheits- oder Geldstrafen oder sonstige Kundenabschreckanlagen und -methoden organisieren, um mein Produkt zu schützen, aber hilft das wirklich und befördert man so Umsätze?</p><p>Nein der kluge Produzent (Künstler) vermarktet selbst und schlank über effiziente offene Wege und Grenzen mit kostenlosen Leckerlie (Warenproben). Wollen Sie nicht mal herüber kommen in den zaunlosen Garten des Nachbarn und eine Blume klauen, damit Sie auch Erde und Dünger kaufen müssen und weitere Blumen entdecken, die zu verdammt günstigen Kosten und Preisen in hohen Stückzahlen produziert werden und für große Käuferschichten bezahlbar sind? </p><p>Wer wird wohl viel Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen und Künstler gut bezahlen können? Der mit den hohen unüberwindbaren Zäunen, Preisen und Produkten, die niemand sieht und mag oder der schutzlose beklaute Nachbar mit dem freundlichen Händler von nebenan, bei dem man viel für lau oder kostenlos bekommt?</p><p>Die Frage, ob sich Blumen, Gräser und Pflanzen leichter und langsamer als Musikkopien vermehren ist auch nicht klar entschieden. In der Sahelzone gebe ich Dir Recht, da wächst fast gar nichts. Als Musikliebhaber will ich aber das die Musikindustrie (besser noch die Künstler) aus dem Tal der Tränen herauskommen und nicht weiter eine künstliche Sahelzone der Musikverbreitung erzeugen. </p><p>Jeder Samen und jede Produktion auf einen humusreichen Boden bietet Ernte in Fülle. Fast explosionsartig könnten sich Künstler mit 1 Centbeträgen pro Werk zu Millionären machen, denn es gibt viele Milliarden Menschen, die nur einen Klick oder ein Samenkorn entfernt Ihren Wünschen und Neigungen nachgehen müssten. Edoardo, ich und viele Milliarden Menschen sind der Beweis, dafür, dass wir aufgehört haben, LP&#039;s, Singles, Musikkassetten, CD&#039;s, Flac&#039;s, MP3&#039;s&nbsp; etc zu kaufen, weil wir die Produkte entweder nicht mehr oder noch nicht bekommen, bezahlen oder fehlerfrei nutzen konnten oder bei den Feindbildern nicht mehr erwerben wollen. Wenn der Künstler oder sein Verwerter sich zum Feinde macht, kann er nicht mehr erwarten, dass seine Produkte geliebt und gekauft werden. Zwischzeitlich ist es sogar so, das Werke bestimmter Künstler und Konzerne in einer riesigen gleichgesinnten Gemeinde bewußt ignoriert werden. Die Sahelzone lässt grüßen. </p><p>Die Rechteinhaber oder solche, die vorgeben für diese Gruppe zu arbeiten machen aber weiter Fehler über Fehler. Nun klagen schon die wirklich bedürftigen Kleinkünstler und Ihre Veranstalter gegen die GEMA und rufen zu einer Petition auf.</p><p>Das habe ich zufällig in einer kleinen Fangemeinde des guten alten Schlagers gefunden, die sich wirklich verdient für dieses so gut wie tote Genre macht und technisch viel gegen Internetklau (Recording von Streams) unternimmt, aber eben auch für die weitere Verbreitung sorgt. Täglich 20 bis 40 Hörer sind eben keine Zielgruppe für Konzerne. Die Musikindustrie, die alle Rechte hält, hat das meiste davon gar nicht mehr in Ihren Katalogen, es gibt kaum CD&#039;s (ein paar Sampler vielleicht), keine (nur selbstgemachte) MP3 aus LP-Aufzeichnungen.....</p><p>schau selbst:</p><p><a href="http://www.memoryradio.de/memoryforum/viewtopic.php?f=5&amp;t=2868">http://www.memoryradio.de/memoryforum/view....php?f=5&amp;t=2868</a></p><p>Ich bin überzeugt, das jeder der Musikvielfalt mag und Wege zu einem bezahlbaren Zugang sucht hier Künstler wirklich unterstützen kann, die es nötig haben. Denn sonst wandert das Geld der Kleinkünstler und Veranstalter in die Taschen der Musikmillionäre und bestplazierten Chartstürmer.</p><p>Also fleißig an der Petition teilnehmen und den Link in weiteren Foren hinterlegen:</p><p><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517">https://epetitionen.bundestag.de/index.php?...s;petition=4517</a></p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[Helium Fan]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=1097</uri>
			</author>
			<updated>2009-06-20T09:44:17Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11350#p11350</id>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11347#p11347" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>Mir gefällt der Vergleich mit den Blumen. Noch dazu profitieren die Gärtner in der Regel davon, da man für Blumen auch Erde und Dünger benötigt. Wer aber nicht in der Lage ist, seine für lau ergatterten Blumen über den Winter zu retten, der wird früher oder später wieder ins Fachgeschäft rennen. Qualitativ wird der Gärtner immer die bessere Ware liefern als der Nachbar und somit auch immer einen Abnehmer finden. Immerhin hat er viel Geld in Gewächshäuser und die Ausbildung seiner Angestellten gesteckt, um ein hochwertiges Produkt anbieten zu können. Blumen lassen sich dummerweise nicht einfach so &quot;kopieren&quot;. Mit einer Kassettenkopie kann man das ganze vielleicht noch vergleichen. Aber nach der dritten Kopie von der Kopie ist immer Schluss.</p><p>Das angesprochene Urteil hätte gerne auch zwei Nullen niedriger ausfallen können. Das ändert aber nicht daran, daß Frau Thomas-Rasset etwas illegales getan hat.</p><p>Auch die Rechtsauffassung von 1998 im Vergleich zur heute vorhandenen Gesetzeslage möchte ich kommentieren: Es war (in Deutschland) nie erlaubt, einen erworbenen Tonträger oder eine Radioaufzeichnung zu vervielfältigen, wurde aber bei Kopien im engen Freundeskreis &quot;geduldet&quot;. Dummerweise kennt man in P2P-Netzen sein Gegenüber nur selten.</p><p>Es wurde auch nicht rückwirkend kriminalisiert. Es wurde nur die Formulierung an die neuen technischen Möglichkeiten angepasst. Du kannst nach wie vor im engen Freundeskreis kopieren und vom Radio aufnehmen. Neu war eigentlich nur, daß man keinen wirksamen Kopierschutz umgehen darf. Ein Passus, der heute (dankt kaum mehr vorhandener Neuerscheinungen mit KS) auch wieder gestrichen werden könnte...</p><p>Das ist ja der Kern des Threads: 1998 hat ein Großteil der P2P-Nutzer geglaubt, es wäre legal. Heute sind sie (auch dankt kopiergeschützter CDs) sensibilisiert und wissen, daß man Musik nicht einfach so kopieren darf.</p><p>@Edoardo:<br />Ja, ich bin auf Seiten der MI. Damit bezeichne ich die Summe der Firmen, die von Künstlern mit dem Vertrieb ihres geistigen Eigentums beauftragt wurden. Und obwohl Dich mein Standpunkt zu Filesharing, Kopierschutz usw. nicht interessiert: Ich respektiere den Wunsch der MI und der Künstler, mit ihrem Produkt Geld zu verdienen. Ich will schließlich mit meinem Produkt auch Geld verdienen und sehe es nur ungern, wenn sich jemand meine Produkte aneignet, ohne dafür zu bezahlen...</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[start78]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=871</uri>
			</author>
			<updated>2009-06-19T19:41:46Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11347#p11347</id>
		</entry>
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			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11346#p11346" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>in der Diskussion sollte nicht übersehen werden, das nicht nur technische, sondern auch rechtliche oder wirtschaftliche Änderungen eingetreten sind. Die beste Technik scheitern nicht selten an der Kommunikationsstrategie zwischen möglichen Kunden und Lieferanten. Wer nur den „bösen“ Kunden als „Raubkopierer“ oder die „böse Musikindustrie“ sieht, ist sicherlich im Denken etwas verengt und wird nie zu einer für beide Seiten dauerhaft ertragreichen Beziehung (Kaufvertrag) finden. Weitsichtige Unternehmens- oder Branchenführer hätten eine solche Eskalation im Interesse ihres Geschäfts gar nicht aufkommen lassen. Geradezu geschäftsschädigend ist das neu gefällte Urteil über Frau Jammie Thomas-Rasset. Siehe u.a. <a href="http://www.heise.de/newsticker/Millionenstrafe-im-US-Filesharing-Prozess--/meldung/140751">http://www.heise.de/newsticker/Millionenst.../meldung/140751</a></p><p>Die RIAA ist der neuen Verteidigung (die wollten hier medienwirksam verlieren) voll auf den Leim gegangen und hat eine besonders „abschreckende“ Strafe gefordert und von den Geschworenen bekommen. Die emotionalen Effekte kann man im Bog zu dieser Meldung in der SZ sehr gut nachvollziehen:</p><p><a href="http://www.sueddeutsche.de/,ra12m1/computer/140/472663/text/">http://www.sueddeutsche.de/,ra12m1/comp … 2663/text/</a></p><p>Die Zahl der verhängten Todesurteile korreliert zur Zahl der Morde genauso wenig wie die Härte der Strafen in Verfahren bei Urheberrechtsverstößen. Wer sich hier erhofft, das hohe drakonische Strafen eine abschreckende Wirkung haben werden, wird erst in der weiteren Zeitgeschichte seine Lektion lernen. Als Verantwortlicher der Musikindustrie würde ich jetzt sofort medienwirksam und großzügig die Strafe gegen ein paar öffentliche Gesten der Frau einkassieren und mir dafür das Berufungsverfahren ersparen, denn die rechtliche Situation ist nicht so einfach und klar, wie jeder Vertreter welcher Seite auch immer glauben mag. Die gleiche Handlung aus der Perspektive 1998, 2003 oder 2008 beurteilt hat unterschiedliche Rechtsfolgen und die von 2013 wird wieder anders sein. Gesetze die sich alle 5 Jahre ändern schaffen kein stabiles Rechtsbewusstsein für Jahrzehnte.</p><p>Die Veränderungen der rechtlichen Situation in Deutschland kann man grob in einem 1. Korb im Jahre 2003 und einem 2. Korb 2008 auf der Seite </p><p><a href="http://www.bmj.bund.de/enid/cfe1b8a7c08c88928f4d1ae9c206d5f5,0/Urheberrecht/Urheberrecht_-_ss__Korb_7l.html">http://www.bmj.bund.de/enid/cfe1b8a7c08c88...s__Korb_7l.html</a></p><p>nachlesen. Die letzte Regelung davor gab es 1965. Die Einstufung was legal und was illegal ist, unterliegt also wie die Technik einem (Zeitgeist)Wandel und nicht die Musikindustrie, sondern der Gesetzgeber bestimmt, ob eine legale oder eine illegale Kopie vorliegt. Die Musikindustrie hat allerdings mit Ihrer massiven Lobbyarbeit auf die Gesetzgeber stark eingewirkt und 2003 bzw. 2007 die Gesetzeslage auch in Deutschland unter Protesten zu Ihren Gunsten verschoben. </p><p>1998 hat sicher niemand einen Unterschied zwischen einer Kopie aus dem Internet und aus der analogen Radioaufzeichnung gesehen und die war nach Rechtslage 1965 eine legale Kopie zum persönlichen Gebrauch. Die in der Bevölkerung tief verankerte Meinung, das alles was man über welche Technik auch immer hören könne gleichzeitig das Recht der privaten Aufzeichnung unterliegt, wurde vom Gesetzgeber auf Drängen der Musikindustrie in mehreren verschärften Entwürfen geändert und unterliegt noch heute einer heftigen Diskussion.</p><p>P2P-Netze und deren Einstellung dazu nachträglich bis in die Steinzeit zurück zu kriminalisieren&nbsp; entspricht sicher der Meinung der Vertreter der Musikindustrie, nicht aber der weltweiten sehr unterschiedlichen Gesetzeslagen und der Vielfalt technischer Lösungen in der Grauzone von legal und illegal. Nur die Dümmsten werden gehängt und abgeschreckt. Hier ist sicher keiner, der nicht alle legalen Möglichkeiten kennt Musik in der gewünschten Menge, Qualität und Preisstellung zu erwerben oder zu erzeugen. Sicher ist aber auch keiner, denn was einer häufigen Änderung unterliegt, kann nicht stabil und zuverlässig beurteilt oder gerecht abgeurteilt werden.</p><p>Es gibt auf dem Lande einen Aberglauben, das man hübsche Blumen beim Nachbarn lieber klauen soll, damit sie auch anwachsen. Man nimmt diese aber nicht einfach komplett weg, sondern macht sich davon eine „Kopie“, einen kleinen Ableger und betreibt damit auch keinen regen Handel. Sollen wir dagegen auch ein neues schärferes Gesetz zum Schutz der Blumengeschäfte machen? Das Argument, das sich der Nachbar oder Freund diese Blume ja sonst auch nicht gekauft hätte, lassen wir natürlich nicht gelten. Da man diese Pflanze natürlich weiter teilen kann und von Jahr zu Jahr das ganze Dorf, ja das ganze Land unentgeltlich Pflanzen raubt (klauen klingt viel zu harmlos), ruiniert man die Blumenproduzenten. Ich fordere drakonische Strafen und ersatzweise bessere Erziehung für meinen Nachbarn und / oder Freund. 80.000 $ Strafe pro Pflanze, die ich auch in meinem Garten entdecke. Mit ein wenig Lobbyarbeit werde ich die Geschworenen schon überzeugen ;-) und anschließende mehrjährige Erziehungsarbeit in richtiger Gartenpflege mit häufiger kostenpflichtiger Nachschulung der jeweiligen Gesetzeslage ;-)</p><p>Ob ich da lange eine gute Nachbarschaft oder Freunde haben werde? Ob ich so den Blumenhandel wieder ankurbeln kann?</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[Helium Fan]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=1097</uri>
			</author>
			<updated>2009-06-19T16:10:55Z</updated>
			<id>https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11346#p11346</id>
		</entry>
		<entry>
			<title type="html"><![CDATA[Re: Kopierschutz-Verzicht dank "Konsumentenreife"?]]></title>
			<link rel="alternate" href="https://www.audiohq.de/viewtopic.php?pid=11342#p11342" />
			<content type="html"><![CDATA[<p>@start78: Dein Standpunkt zu Filesharing, Kopierschutz usw. ist mir nicht vollständig klar. Ehrlich gesagt interessiert er mich wenig. Ich sag das nur mal als Feedback.</p><p>Aber:</p><div class="quotebox"><cite>start78,11.06.2009, 11:51 schrieb:</cite><blockquote><p>Napster und Co. kamen und jeder glaubte, daß man Musik frei kopieren darf. Schließlich ist die privat-Kopie ja auch erlaubt.</p></blockquote></div><p>Das ist für mich nicht mehr als eine Unterstellung. Auf CDs steht seit jeher, daß das nicht erlaubt ist.</p><div class="quotebox"><cite>start78,11.06.2009, 11:51 schrieb:</cite><blockquote><p>Wer verurteilt Kaufhäuser, die mit Kameras und Detektiven gegen Ladendiebstahl vorgehen?</p></blockquote></div><p>Ich bin es langsam leid, Leute ernst zu nehmen, die solche »Vergleiche« anstellen.</p><p>Ich weiß nicht, wie es ist, aber die ganze Art wie du schreibst bzw. formulierst, klingt für mich so, als stündest du auf der Seite der MI.</p><p>Wobei man sich erstmal auf die Bedeutung des Begriffs MI einigen sollte. Die gibt es genauso wenig, wie »das Volk«. Das ist bewußt komparativ formuliert.</p>]]></content>
			<author>
				<name><![CDATA[Edoardo]]></name>
				<uri>https://www.audiohq.de/profile.php?id=1818</uri>
			</author>
			<updated>2009-06-14T18:38:37Z</updated>
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